Aktuelles

Museo Maya de América wird virtuell real

London, Basel, Boston, Guatemala City
Dezember 2014

Neutral Studio in London has used the Museo Maya de América to develop a new milestone in architecture representation: the Museo Maya suite of apps. Spearheading development of the interactive architecture genre, Neutral has expanded on their convergent app platform with the launch of a full virtual reality solution that is optimised to run on desktop and mobile platforms.

The new suite of apps forms a digital museum guide and research tool. The apps enable users to not only experience the architecture of the museum, but also to explore its extensive collection of Mayan artefacts in 3D, providing them with options to view in-depth catalogue information and 3D-print.

At the forefront of 3D developments, Neutral has additionally created the first fully convergent suite of apps to support the Oculus Rift VR technology.

The new Museo Maya de América is among the most ambitious cultural projects under development in Central America. Designed by Harry Gugger Studio in collaboration with over,under, it is planned to house one of the world’s most significant collections of objects, artefacts, artworks, textiles and knowledge relating to the history and culture of the Mayan Civilisation.

Located on the northern edge of L’Aurora Park in Guatemala City, the new museum will form the culmination of a cultural axis that includes the Guatemalan Museum of Contemporary Art and the Children’s Museum. This dense cluster of cultural institutions, in tandem with the large open spaces of the adjacent parkland will become a new focal point for tourists and residents alike.

 

3 Häuser in Allschwil fertiggestellt

6. Dezember 2014
Besichtigung der Wohnungen und Apéro und am Steinbühlweg 76 - 80 in Allschwil.

8. Architekturgespräch:

Architekturgespräch Einsiedeln am 15.November 2014
"Städtebau in der Schweiz?"

Vortrag : “Common Ground, Zentralfriedhof neu gedacht

Am 20.November 2014 im Friedhof Forum, Zürich
Mit Harry Gugger und Benoît Jacques, Architekturstudent an der EPFL Lausanne

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Architekturstudent Benoît Jacques interpretiert die Idee des «Common Grounds» neu und präsentiert für den Friedhof Sihlfeld sein utopisches Bestattungsszenarium.
Link: Event
Link: Interview, Harry Gugger, Tages Anzeiger, 19.09.2014

Archiv

Wettbewerb Campus Rosental

Neubau Universitäres Zentrum Zahnmedizin und Umweltwissenschaften der Universität, Basel
Selektiver Wettbewerb, 11. 2013 - 3. 2014

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Fassade der Häuser am Steinbühlweg in Allschwil kurz vor der Fertigstellung

Aktueller Baufortschritt
20. Juni 2014

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Schöpflin-Areal in den Baunetz Meldungen

17. Juni 2014

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Im Vergleich zum Gewinner etwas unkonventioneller zeigen sich die zweit- und drittplatzierten Projekte. Beide sehen freistehende Baukörper in einem fließenden Grünraum vor, wodurch die Sporthalle deutlich enger in das Gesamtquartier eingebunden wird. Insbesondere die Arbeit von Harry Gugger Studio scheint der Vision von einem neuartigen Stadtquartier darum besser zu entsprechen. “

«Vision 2033» für das Papieri-Areal in Biberist (SO) wird der Öffentlichkeit vorgestellt

16. Juni 2014

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Das Papieri-Areal in Biberst, soll von der bisherigen Mononutzung als Papierfabrik einer Multinutzung zugeführt werden. Eigentümerin HIAG Immobilien hat mit fünf Architekturbüros, darunter Harry Gugger Studio, einen städtebaulichen Studienauftrag unter dem Arbeitstitel “Vision 2033″ durchgeführt, der mögliche zukünftige Nutzungen aufzeigt und in einer städtebaulichen, architektonischen Vision darstellt. Die Studienergebnisse wurden Ende Mai der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nachhaltige Immobilien rücken in den Fokus der Investoren

The Exchange illustriert einen Artikel zum nachhaltigen und energieeffizienten Bauen in der NZZ Sonderbeilage Immobilien vom 28. Mai 2014.

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2. Preis in selektivem Wettbewerb, Schöpflin Areal Lörrach

24. Mai 2014


Die Jury würdigte den Beitrag von Harry Gugger Studio und den Landschaftarchitekten Studio Vulkan mit dem zweiten Preis im selektiven Wettbewerb des Schöpflin Areals, Sporthalle mit Wohngebäude in Brombach Deutschland.

Limmatfeld Dietikon Update

Mai 2014

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Raul Mera auf Seminarreise in Brasilien

Mai 2014
São Paulo, Rio de Janeiro und Brasilia

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Für den Studiengang Architektur der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften organisieren Andrea Landell, Kim Sneyders und Raul Mera eine Seminarreise in die Städte Sao Paulo, Rio de Janeiro und Brasilia mit Fokus auf der brasilianischen Moderne.

Freie Fahrt aufs Mittelmeer – Die Schweiz und ihre kühnen Träume

Ein Gespräch mit Architekt Harry Gugger und Soziologin Verena Tobler
9. Mai 2014 um 18:00
Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zurich

Museo Maya de América wird am MIT vorgestellt

Symposium "Public Space? Lost & Found"
18.-19. April 2014
Media Lab, MIT, Cambridge MA

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Coryn Kempster stellt das Museo Maya de America am MIT Symposium “Public Space? Lost & Found” vor.
Hier wird in mehreren Disziplinen untersucht was öffentlicher Raum heute ist, und mit welchen Mitteln und Konsequenzen dieser durch Kunst und Architektur zurückerobert werden kann.

Das Museo Maya de América gewinnt den Bosten Society of Architects Preis 2013

Ehrenpreis der Bostener Architektenvereinigung in der Kategorie "Unrealisierte Architektur- und Designprojekte".

S AM Konferenz «Schweiz – Räumlicher Stand der Dinge» teil.

Harry Gugger nimmt an Konferenz und Podiumsdiskussion teil.
26. April 2014 um 9h - 18h30,
Ackermannshof - St. Johanns-Vorstadt 19-21 - Basel

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Link zur S AM website für mehr Information

Richtfest der 3 Wohnhäuser am Steinbühlweg in Allschwil

21. März 2014
Auch der Rohbau des dritten Gebäudes der Wohnhausgruppe wurde erfolgreich abgeschlossen.
Der Bau verläuft nach Terminplan; die Fertigstellung ist für Herbst 2014 geplant.

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Wie werden 14 Millionen Menschen in der Schweiz des Jahres 2048 leben und arbeiten?

Buch Vernissage, 18. März 2014, EPFL laba Vorlesungssaal

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“Swiss Lessons” fasst die Untersuchungen des Instituts laba zum Schweizer Territorium des Jahres 2048 in Bild, Text, Grafik und Karten zusammen.

Eds: Harry Gugger, Aurélie Blanchard Authors: Götz Menzel, Gwendolyn Kerschbaumer Graphic design: Ludovic Balland.
Introduction by Harry Gugger, laba EPFL, and Thomas Kramer,Park Books Lecture “Population growth as a driver of spatial development in Switzerland”
by Daniel Müller-Jentsch, Avenir Suisse

Raul Mera und Alasdair Graham an der IED Barcelona

Ein Referat über Typologie und Konstruktion
31. Januar 2014 um 18:30 Uhr

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Spatenstich für ‘The Exchange’ in Vancouver, Kanada

23. Januar 2014

Heut morgen fand in Vancouver die Grundsteinlegung von Harry Gugger Studio`s erstem in Nordamerika im Bau befindlichen Projektes statt.. Das Hochhaus “The Exchange” ist voraussichtlich 2016 bezugsbereit und wird der erste LEED Platinum zertifizierte Umbau eines Baudenkmales in Kanada sein. Mit 31 Stockwerken ist es auch das erste vom Harry Gugger Studio entwickelte Hochhaus in der Ausführungsphase. Die Grundsteinlegung fand im Beisein von Harry Gugger (Harry Gugger Studio), der Vertreter der Eigentümer (Credit Suisse Real Estate Fund International und SwissReal), der ausführenden Architekten (Iredale Group Architecture), des Bauunternehmens (PCL), des Projektmanagements (MKT) und weiterer Mitglieder des Projektteams statt.

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“Art + Architecture: Building Museums for the Future”

16. Januar 2014, Lecture at the LA Art Show 2014

Im Rahmen der bevorstehenden Los Angeles Art Show wird Harry Gugger über die Entwicklung von Museumbauten sprechen. Der Vortrag findet am Donnerstag den 16.1. um 14.00 Uhr im Los Angeles Convention Centre statt.
Mehr Information zum Vortrag unter diesem Link 

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Die Entwicklung von Bauten für öffentliche Kunstsammlungen ist ein komplexer Prozess, in welchem vielfältige, teils widersprüchliche Parameter zu berücksichtigen sind. Ein Museumsbau kann Kunstwerk sein, Aufmerksamkeit auf sich ziehen und schliesslich selbst zur Destination werden. Er muss jedoch auch langfristig bestehend können, eine Sammlung auf Dauer beheimaten, Gesellschaft reflektieren und respektieren, sowie Raum für Wandel und Wachstum bieten. Wie reagieren voneinander sehr verschiedene Institutionen auf diese Herausforderungen und bauen Museen für die Zukunft?

3. Preis Studienauftrag Areal Fleischbachstrasse, Reinach, BL

4. Dezember 2013

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Die Jury würdigte den Beitrag von Harry Gugger Studio und Ganz Landschaftsarchitekten beim Studienauftrag Wohnüberbauung Areal Fleischbachstrasse in Reinach.

Bauplatz, Drei Wohnhäuser am Steinbühlweg, Allschwil, BL

27. November 2013

WEB_NEWS_131127_005_RohbauDie Wohnüberbauung in Allschwil befindet sich im Bau, die Baumeisterarbeiten sind beinahe abgeschlossen und die Fenster werden montiert.

Podiumsdiskussion “Der offene Wettbewerb”

21. November 2013, Städtebau-Stammtisch, Hochparterre, Zürich

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Winterthurs Stadtbaumeister Michael Hauser, Leiter Bau & Immobilien Migros Ostschweiz Martin Hitz, der Architekt und Partner im Harry Gugger Studio Raul Mera und der Präsident der SIA-Wettbewerbskommission Ruedi Vogt sprechen mit hochparterre.wettbewerbe Redaktor Ivo Bösch über Probleme und Chancen.
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Limmatfeld Dietikon

12. November 2013, Grundsteinlegung

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HGS besucht die Galerie Xavier Hufkens

20. Juni 2013

HGS macht einen Büroausflug nach Brüssel und besucht das kürzlich fertiggestellte Projekt “Zweite Galerie Xavier Hufkens” und die aktuelle Ausstellung ‘Robert Mapplethorpe, Au Début (works from 1970 to 1979)’.
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Die Schönsten Deutschen Bücher 2013

Juni 2013

laba’s neueste Publikation ‘Barent Lessons’ ist eine von 25 Gewinnern der Auszeichnung ‘Die Schönsten Deuschen Bücher 2013′. Die Stiftung Buchkunst kürt in zwei Wettbewerben die schönsten und innovativsten Bücher 2013.
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Laban +10 Celebration

25. April 2013

Vor 10 Jahren wurde das Laban Dance Centre in London eingeweiht. Das Projekt wurde von Harry Gugger, damals Partner von Herzog & de Meuron, geleitet und realisiert. Heute feierten Nutzer und Projektbeteiligte das Jubiläum.

Rob Leslie-Carter
“…it was just fabulous to see so many people who’d spent so much time working on the project ten years on – mostly having moved on a couple of chapters professionally but still enjoying the nostalgia of being part of a great team and a truly great project for an extraordinary organisation.”
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Eröffnung Galerie Xavier Hufkens

16.April 2013

Mit Harold Ancarts Ausstellung ‘The end of the beans’ eröffnete die zweite Galerie Xavier Hufkens. Die Ausstellung läuft bis 25. Mai 2013.
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Fertigstellung Galerie Xavier Hufkens

April 2013

Harry Gugger Studio freut sich, die Fertigstellung der zweiten Galerie Xavier Hufkens in Brüssel bekannt zu geben. Am 16.April eröffnet die Galerie mit ‘The end of the beans’ von Harold Ancart.
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3. Preis Wettbewerb Hotel und Park ‘Sidebütel’

12. April 2013

Harry Gugger Studio hat den 3. Preis gewonnen mit dem Projekt ‘Sidebütel’ am offenen Wettbewerb für Hotel Park und Seeallee Heiden, Appenzell, CH.

Die Schönsten Schweizer Bücher 2012

März 2013

laba’s neueste Publikation ‘Barent Lessons’ ist eine von achtzehn Gewinnern der Auszeichnung ‘Die Schönsten Schweizer Bücher 2012′.
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Studio

Was tun wir?

‘Einen gemeinschaftlichen Anspruch entwickeln’

Es gibt kein Muster für die erfolgreiche Projektentwicklung.

Mit unseren Bauherren teilen wir die Ambition, in einem offenen, ganzheitlichen und kostenbewussten Prozess die Eigenart eines jeden Projektes herauszuschälen und eine spezifische, faszinierende und umsichtige Architektur zu schaffen.

Ob wir im städtebaulichen Massstab arbeiten, an einem einzelnen Gebäude, an Innenräumen oder an einem Möbelstück – immer haben wir bei der Entwicklung des Projektes diese «gemeinsame Ambition» vor Augen.

Wie arbeiten wir?

‘Forschung und Zusammenarbeit kultivieren’

Wir definieren die spezifischen Bedürfnisse jedes Projektes, indem wir die Aufgabenstellung, den Ort und die Ansprüche der verschiedenen Interessengruppen tief greifend sondieren.

In Zusammenarbeit mit unseren Bauherren und unter dem frühzeitigen Einbezug von Experten legen wir das dem Projekt inhärente Potenzial frei und formulieren seine optimale Entwicklungsstrategie.

Im Dialog mit Bauherren und Fachplanern hinterfragen und ergänzen wir diesen Ansatz und schaffen präzise architektonische Strategien, die sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltige Lösungen garantieren.

Wer sind wir?

‘Ein erfahrenes Kollektiv’

Wir sind ein kleines, hoch qualifiziertes und internationales Team mit großem Erfahrungsschatz und einem ausgezeichneten Portfolio an realisierten Projekten.

Die Kombination aus Bodenständigkeit und unserer internationalen Perspektive ermöglicht uns, robuste und einzigartige Architektur zu schaffen.

Ausserdem profitieren wir von einem globalen Netzwerk von Fachplanern, Wissenschaftlern und Künstlern, die unsere eigenen Fähigkeiten ergänzen und vervollständigen. Unser Netzwerk aktivieren wir projekt- und phasenspezifisch um Entwurfskonzepte ganzheitlich zu entwickeln und den Anforderungen der Aufgabenstellung bestmöglich gerecht
zu werden.

Was erhalten Sie?

‘Massgeschneiderte Projekte’

In unserer Arbeit pflegen wir keinen persönlichen Stil und wir verfolgen keine formalen Vorlieben.

Wir kreieren massgeschneiderte Projekte, die den komplexen Bedürfnissen der Bauherren, der Nutzer, des Ortes und der Umwelt gerecht werden.

Unsere Arbeitsweise garantiert die Entwicklung einer vielschichtigen und unverkennbaren Architektur, die soziale, ökologische und ökonomische Anliegen erfolgreich vereint
und gleichermassen bedient.

Team

Gonzalo Ampudia

Severin Berchtold

1984 Geboren in Luzern, Schweiz
2005-2011 Architekturstudium an der ETH Zürich
2007-2008 Praktikum bei KEN Architekten, Zürich
2009 rollimarchini Architekten, Bern
2011-2012 Eigenes Architekturbüro
seit 2012 Harry Gugger Studio, Basel

Chris Blackbee

1982 Geboren in Perth, Australien
2000-2004 Architekturstudium an der Curtin Universität, Perth, Australien
2003-2004 Praktikum bei The Buchan Group Architects, Perth
2004-2005 The Buchan Group Architects, Perth
2005-2007 51N4E, Brussels
2008-2010 Santiago Calatrava, Zürich
2011-2012 Steinmann und Schmid, Basel
seit 2012 Harry Gugger Studio

Franziska Cherdron

Christian Germadnik

1976 Geboren in Rheinfelden, Deutschland
1998-2003 Architekturstudium an der HsKa, Karlsruhe, Deutschland
2003-2004 Masterstudiengang Urban Regeneration, UCL, London
2004-2007 Urban Initiatives Ltd, London, UK
2007-2009 Arup Urban Design, London, UK
2009-2010 Eigenes Büro
2010-2013 Würkert & Partner Architekten, Lörrach, Deutschland
seit 2013 Harry Gugger Studio

Alasdair Graham

1978 Geboren in Aberdeen, Schottland
1996-2002 Architekturstudium an der Mackintosh School of Architecture, Abschluss mit First-class Honours Degree
2002-2003 Nachdiplomstudium an der Bartlett School of Architecture, UCL
2003-2005 Mastersabschluss mit Auszeichnung an der Bartlett School of Architecture, UCL (teilzeit)
1999 Reid, Jubb, Brown Partnership, UK
2000-2001 Erick van Egeraat Associated Architects, Rotterdam, NL
2003-2005 Avanti Architects, London, UK
2005-2006 Zaha Hadid Architects, London, UK
2006-2010 OMA, Office for Metropolitan Architecture, Rotterdam, New York, Shenzhen und Hong Kong
seit 2010 Harry Gugger Studio, Basel, CH

Harry Gugger

1956 Geboren in Grezenbach, Schweiz
1973-1977 Werkzeugmacherlehre
1984-1989 Architekturstudium an der ETH Zürich und der Colombia University, NY
1990 Mitarbeit bei Herzog & de Meuron
1991 Partner bei Herzog & de Meuron
2004 Ausgezeichnet mit dem Meret Oppenheim Preis
2010 Gründung des Harry Gugger Studio

Lehre:
1994 Gastprofessur an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar, DE
2001 Gastprofessur an der EPFL, Lausanne, Schweiz
seit 2005 Professor an der EPFL Lausanne, Schweiz

Henriette Gugger

1973 Geboren in Gera, Deutschland
1993-2000 Architekturstudium an der Bauhaus Universität Weimar und Chalmars Tekniska Högskolan, Göteborg, Schweden
2000-2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wohnungsbau, Prof. Stamm-Teske, Bauhaus Universität Weimar, Deutschland
2001-2003 AFF-architekten, Weimar/Berlin, Deutschland
2003-2005 Herzog & de Meuron Uk Ltd, London, UK
2005-2008 Oberassitentin lapa, laboratoire de la production d`architecture, EPFL Lausanne
seit 2010 Harry Gugger Studio

Raul Mera

1976 Geboren in Basel, Schweiz
1992-1996 Lehre als Hochbauzeichner im Büro David Muspach Architekt HTL, Basel
1993-1996 Gestalterische Berufsmatura, Basel
1996-1998 Mitarbeit bei David Muspach Architekt HTL, Basel
1998 – 2001 Freiarbeiten an der Schule für Gestaltung, Basel
2001-2006 Mitarbeit bei Annette Gigon / Mike Guyer Architekten, Zürich
2007 Mitarbeit bei Buchner Bründler Architekten, Basel
2004-2008 Architekturstudium Hochschule für Technik Zürich (Berufsbegleitend)
2008-2010 EM2N Mathias Müller & Daniel Niggli, Zürich
Seit 2010 bei Harry Gugger Studio

Lehre:
2008-2010 Assistenz bei Rudolf Moser und Andres Uhl im 1. Jahreskurs, Hochschule für Technik Zürich HSZ-T
2010-2011 Dozent für Entwurf und Konstruktion im 2. Jahreskurs, Hochschule für Technik Zürich HSZ-T
2011-2014 Dozent für Entwurf und Konstruktion im 2. Jahreskurs, ZHAW, Zürich

Mario Ortega

Theodoros Poulakos

Stanislava Predojevic

Aphrodite Stathopoulou

Alisa Stepanova

Christian Zeier

Michael Zink

1982 Geboren in Bühl, Deutschland
2002-2006 Architekturstudium an der HsKA, Karlsruhe, Deutschland
2004-2005 Praktikum bei MV Architects, Peking, China
2007-2009 Steinmann & Schmid Architekten, Basel
2010-2011 Schneider & Schneider Architekten, Aarau
seit 2012 Harry Gugger Studio

ehemalige Mitarbeiter

Jose Pedro Azevedo
Benjamin Barfield Marks
Ahmed Belkhodja
Emi Brian
Wtanya Chanvitan
Raphael Dufresne
Leon Faust
Joana Santos Ferreira
Maxime Florean
Vitus Gerlach
Emanuel von Graffenried
Yann Gramegna
Monika Joos
Coryn Kempster
Katja Kleinert
Felipe Magalhaes
Patrick Meng
Salome Nikuradze
Charles Proctor
Javier Mora Sanchez
Susanne Schanz
Korbinian Schneider
Noélie Sénéclauze
Ana Luisa Soares
Frank Zierau

Harry Gugger

2010 gründete Harry Gugger das Harry Gugger Studio nach 20 Jahren Partnerschaft mit Herzog & de Meuron. Zu seinen letzten Projekten bei HdeM gehören das CaixaForum, Madrid (2001–2008) und die Erweiterung der Tate Modern, London (2004- ). Mit seinem eigenen Studio bearbeitet Harry Gugger Projekte verschiedenster Massstäbe mit einem Schwergewicht auf städtbaulichen Studien. Dabei profitiert er von den Resultaten der Forschung seines Lehrstuhls laba an der EPFL. 2005 wurde Harry Gugger zum ordentlichen Professor der EPFL Lausanne berufen und gründete dort das Laboratoire pour la Production d’Architecture (lapa). Seit dem Herbst 2011 führt er seinen Lehrstuhl als Labor für Städtebau in Basel (Laboratoire Bâle, laba) und gründete gemeinsam mit dem Studio Basel der ETHZ das Kompetenzzentrum „Cerberus“ für Architektur und Städtebau. Ebenfalls seit 2010 ist Harry Gugger Stiftungsrat der Holcim Foundation for Sustainable Construction.

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Preise

2013 Laba Publikation Barents Lessons wird zu den Schönsten Schweizer Bücher 2012 gewählt. Ausgezeichnet vom Bundesamt für Kultur
2010 Goldener Löwe der Architekturbiennale Venedig für den Nationalbeitrag von Bahrain
2009 CaixaForum-Madrid erhält den “Premio de Urbanismo y Construcción de la Ciudad” der X Bienal de Arquitectura Española; ES
2004 Harry Gugger wird der Prix Meret Oppenheim verliehen, CH
2003 Laban Dance Center, London, UK gewinnt den RIBA Stirling Prize
1999 Brandenburgischer Architekturpreis 1999, Land Brandenburg/D für die Bibliothek der FH Eberswalde, DE
1999 Rolf Schock Preis für Bildende Kunst, Stockholm
1996 Construtec Preis für die Signal Box in Basel, Europäischer Preis für Industriearchitektur, Hannover, DE
1996 Max Beckmann Award, Frankfurt a. M., DE
1996 Brunel Award 1995, Washington DC für das Lok Depot Auf dem Wolf in Basel, US
1995 Brunel Award 1994, Washington DC für die Signal Box in Basel, US

Presse

Mark Magazine Notice Board – The Exchange

Mark Magazin #49 – April/Mai 2014

hochparterre Funde – “Schneller Basler”

hochparterre – April 2014 – Axel Simon

Boston Society of Architects Award 2013 – “These awards honor big ideas!”

Design New England – March/April 2014

“14 millions d’habitants, c’est vivable”

Le Temps – 28.3.2014 – Yelmarc Roulet

«Une Suisse à 14 millions d’habitants, c’est possible»

Tribune de Genève – 21.3.2014 – Pascal Schmuck

Eine Schweiz für 14 Millionen Menschen

hochparterre – 21.3.2014 – Palle Peterson

Eine Schweiz für 14 Millionen Menschen

Basler Zeitung – 21.3.2014 – Christoph Heim

Eine Schweiz mit 14 Millionen Einwohnern? Kein Problem!

Sonntagszeitung – 16.3.2014 – Gabi Schwegler

 “Maya-Museum aus Basel”

hochparterre – 3.2.2014 –  Axel Simon

“Stalking Heritage Far From Home”

New York Times – 17.1.2014 – E. Rothstein

Swiss Performance 2014 – “Rückzug mit Ausblick”

Archithese – Januar 2014 – Katharina Sommer

av proyectos – EPFL Pavillion

av proyectos  – 057 2013

Harry Gugger im Gespräch mit Stephanie Gräve über die Schweiz

Theater Basel – 28.11.2012 – Harry Gugger

Architekturgespräch Einsiedeln: Was ist Architektur?

Architekturgespräch Einsiedeln – 17.11.2012 – Harry Gugger

“Un artiste intransigeant et libre”

Le Temps – 24.09.2012 – Harry Gugger

Planspiele für 16 Millionen Schweizer

Basler Zeitung – 10.01.2012 – Harry Gugger

Jobs

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Mitarbeit bei Harry Gugger Studio.

Architekten

Im Moment haben wir keine freien Stellen.
Spontanbewerbungen von talentierten Architektinnen und Architekten sind jedoch stets willkommen.

Praktikanten

Wir suchen Praktikanten für unser internationales Team.
Wenn Sie motiviert, verantwortungsbewusst, neugierig und Teamplayer sind,  Entwurfstalent besitzen, Adobe Suite und Vectorworks beherrschen, exzellente Modelle bauen und mindestens 3 Jahre studiert haben, freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Englischkenntnisse sind Vorraussetzung, Deutsch ein Plus. Dauer: zwischen 6 und 12 Monaten

> Wenn Sie sich angeprochen fühlen, bewerben Sie sich bitte mit einem Motivationsschreiben, Lebenslauf und A4 PDF Portfolio an recruit@hgugger.ch.

Projekte

Kultur

Sammlungsgebäude Museum Boijmans Van Beuningen

Kunstlager und Ausstellungsgebäude, Rotterdam, NL
Selektiver Wettbewerb, 08.2013-11.2013
  • Das neue Sammlungsgebäude und Kunstdepot des Museums Boijmans van Beuningen ( BvB ) reagiert in seiner Setzung auf die Raumstruktur des Museumsparks von OMA & Yves Brunier. Seine Charakter ist von einer zeitgenössischen Interpretation des niederländischen Archetypen „Pakhuis“ (Lagergebäude) geprägt. Das Gebäude ist von den benachbarten Institutionen auf allen Seiten zurückgesetzt und etabliert sich auf diese Weise als integraler Bestandteil des Parks.

    In seinem architektonischen Ausdruck ist das Gebäude von seiner primären Funktion der Aufbewahrung von Kunstwerken geprägt. Es ist einfach, direkt, unkompliziert und seine wirtschaftliche Form ist vom Charakter der hergebrachten Lagergebäude gezeichnet. Gleichzeitig verweist seine Materialisierung auf die klassischen Backsteingebäude in der unmittelbaren Umgebung und bezieht sich in seiner architektonischen Formensprache direkt auf das Museum BvB. So versucht das neue Depotgebäude die Idee zu vermitteln seit langem schon ein Bestandteil dieser Stadtlandschaft zu sein.

    Das Gebäude ist effizient organisiert und die geschickte Anordnung der Ausstellungs- und Archivräume an den Fassaden schafft die alle Geschosse verbindende Atriumsfigur. Dieses erlaubt Sichtbezüge zwischen Foyer, den Ausstellungsräumen, den Lagerräumen und den Arbeitsplätzen. Konsequenterweise werden die Anlieferung und Verpackungsräume des Gebäudes und das Eingangsfoyer nur durch eine Glaswand getrennt, so dass die Besucher bereits beim Eintritt in das Gebäude Einsicht in die sonst verborgenen interessanten Abläufe eines Depots erlangen.

    Das Projekt für ein Sammlungsgebäude ist in Zusammenarbeit mit Barcode, Rotterdam auf Einladung des Museums Boijmans van Beuningen entstanden.

Museo Maya de América

Museum Building, Guatemala City, GT
Direct Comission, seit 05.2012
  • The new Museo Maya de América is among the most ambitious cultural projects under development in Central America. It is planned to house one of the world’s most significant collections of objects, artefacts, artworks, textiles and knowledge relating to the history and culture of the Mayan Civilisation.

    Located on the northern edge of L’Aurora Park, the new museum building will form the culmination of a cultural axis that includes the Guatemalan Museum of Contemporary Art and the Children’s Museum. This dense cluster of cultural institutions, in tandem with the large open spaces of the adjacent park will become a focal point for tourists and residents alike.

    The design of the new museum draws its inspiration from the language of traditional Mayan temple architecture, without directly replicating it. The building has two principle constituent elements, a fragmented plinth and a large, monolithic box above. It presents a large, abstract form to the surrounding city. With careful planning, the decision to avoid building a road to the south so that the site can be directly integrated with the park greatly compliments our initial desire to set the mass of the museum amongst a dense grove of trees.

    This close interaction with the surrounding context has directly informed the architecture of the ground levels which are organised in as open a manner as possible to link the museum’s entrance, temporary gallery spaces, café’s and sculpture garden within a sculptural landscape of smaller elements that support the galleries contained within the larger form of the box above.

    The museum takes advantage of Guatemala’s temperate climate to provide natural ventilation to the majority of its spaces. Its gallery floors are structured as an alternating pattern of ‘rooms’ and ‘plazas’ which combine to form a rich range of different exhibition spaces over the buildings several levels.

    The heart of the building is the “Cenote” which extends the sculptural language of the plinth down in to the parking and up through the museum box to form the main stair through the building. The Cenote is a large opening that is open to the sky at the centre of the museum. It is formed by a compression of the room elements found in the surrounding floorplans and forms an orientation point within the museum. This open void extends down in to the parking levels below ground, providing an interesting route up into the museum and a special place to display underworld-related artefacts.

    The landscaped roof of the museum is once again given back to the public with a series of different areas including a restaurant and terrace, roof gardens and viewing decks all accessible from the Cenote. The large surface of the roof will also be used to collect rainwater in a manner recalling traditional Maya practices by drawing water through a series of channels into the Cenote, enhancing the museums commitment to the environment through water recycling.

    The Museo Maya de América is developed in collaboration with over,under.

Staatsarchiv Zürich

Erweiterung eines Archivgebäudes, Zürich, CH
Offener Wettbewerb, 05.2013-08.2013
  • Kontext
    Das bestehende Staatsarchiv bildet die Vorhut der dichten Bebauung des Campus der Universität Zürich. Die Betonvolumen des Campus staffeln sich am bewaldeten Westhang des Zürichberges und bilden eines der drei Zentren des Universität.

    Die beiden architektonisch kontrastierenden Baukörper des bestehenden Staatsarchives sind in der Nachbarschaft des Irchel Parks im Grüngürtel zwischen Universität und Winterthurerstrasse mit 25 Jahren Abstand erstellt worden. In nord-westlicher Richtung orientiert, analog zur Ausrichtung des Campus, ist der flache Gebäudekomplex mit der zentrale Promenade, welche vom Campus durch den Park zur Stadt führt, verbunden.

    Die zwei Bauten des Archives spiegeln einander im Maßstab und Volumen. Sie sind jedoch grundlegend verschieden in ihrer Erscheinung. Der Kollonadenrhythmus von Bau 1 steht im Kontrast zur flächenbündigen Aussenhaut und den eingeschnittenen Öffnungen des zweiten Gebäudes.

    Konzept
    Die Klarheit der durch Bau 1 und 2 gegebenen robusten Struktur, inneren Organisation und Volumen beschreiben eine Gebäude-DNA aus der sich das Projekt mit seinem präzis definierten Raumprogramm entwickelte. Statt die Organisationsstruktur für die Erweiterung also neu zu konfigurieren, schlagen wir vor die etablierte interne Logik auch im neuen Gebäude ober- wie unterirdisch fortzuführen.

    Durch die Verstärkung und Wiederholung der gegebenen organisatorischen und räumlichen Struktur sind Verständlichkeit, Effizienz und optimale Funktionalität im gesamten Komplex bei minimalem Eingriff in den Betand verbürgt.
    Die bereits vorhandene zentrale öffentliche Achse welche die ersten beiden Bauabschnitte verbindet wird in den Neubau hinein verlängert um die Publikumsbereiche auf beiden Seiten zu verbinden. Der doppelt hohe Raum der Verlängerung verleiht dr gesamten Erschliessung Grosszügigkeit und bietet den darüberliegen Büroräumen Licht und Sichtbeziehungen.

    Die Aussenhaut des Neubaus ist als fugenlose Extrusion der Fassade von Bau 2 konzipiert, dessen Volumen, innere Organisation repliziert werden. Die Materialisierung der Aussenhaut des Neubaus wurde speziell entwickelt um den andersartigen funktionalen Anforderungen Rechnung zu tragen und eine wahrscheinliche südliche Erweiterung vorzubereiten.
    Eine hochreflektierende, präzis detaillierte, nachhaltige Glasfassade umschliesst den Erweiterungsbau und schafft ein monolithisches, die Umgebung spiegelndes Volumen.
    Die Fortführung der bestehenden inneren Struktur, der dienenden Charakter der Erweiterung werden in der unaufgeregten Aufnahme von gegebenem Masstab und Volumen durch den Neubau zum Ausdruck gebracht.

Bird College

Hochschulcampus für weiterführende Bildung, London, UK
Selektiver Wettbewerb, 12.2012-02.2013
  • Das Bird College ist ein renommiertes Ausbildungszentrum für Tanz und Theater Es beabsichtigt seine momentan an mehrerer Orten angesiedelten Sparten auf einem gemeinsamen Campus in Sidcup, London, zusammenzuführen.

    Unser Vorschlag versucht das ambitionierte Raumprogramm der Schule in eine Serie von einfachen, standardisierten „Scheunen“ anzuordnen. Die Reihung der „Scheunen“ entwickelt sich aus der Erweiterung eines bestehenden Schulgebäudes entlang des Grundstückperimeters und umschließt einen zentralen Hof. Die sorgfältige Setzung und Formulierung der Volumen vermittelt maßstäblich zwischen der Umgebungsbebauung und dem dichten Programm des neuen Campus.

    Die der Entwicklung der einzelnen „Scheunen“ zugrunde liegende Logik zielt auf eine einfache Gliederung, ein hohes Maß an Vorfertigung und folglich auf Bau- und Kosteneffiezienz. Im landwirtschaftlichen und industriellen Bereich existierende Konstruktionsmethoden genügen für die Fertigung der einfachen Stahlrahmen und der vorgefertigten Ausfachung. Die simple Form, die einfachen Konstruktionsmethoden und die resultierende bauliche Umsetzung nimmt Bezug auf die für Landschaft und Ort typischen Gebäude und erinnert an die frühere Nutzung von Scheunen auch als Raum für Versammlungen und Tanz.

    Eine Reihe kleinerer informeller Räume verbinden die regelmäßigen Volumen der „Scheunen“. Diese Bereiche sind als Begegnungsräume, Rückzugsorte oder Bereiche zum Aufwärmen ausgelegt.
    In Ihrer einfachen Holzkonstruktion und Nutzungsflexibilität ermöglichen diese Verbindungsräume die phasenweise Realisierung des Campus indem sie die Schnittstellen zwischen den einzelnen Bauphasen modulieren.

    Ein hohes Maß an Flexibilität und der additive Ansatz der vorgeschlagenen Umsetzung gestatten es dem College eine jede Bauetappe in Abhängigkeit von den verfügbaren Mitteln zu optimieren. Unser Vorschlag erlaubt eine Vereinfachung und Straffung der Bauprozesse und somit eine geringstmögliche Störung des College-Lebens auf dem wachsenden Campus.

    In Zusammenarbeit mit Friend and Company Architects

Pavillon Place Cosandey EPFL

EPFL Lausanne, CH
Wettbewerb 04.2012 - 05.2012
  • Die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL) will für ihren wachsenden Campus ein klar erkennbares Zugangstor schaffen und gleichzeitig die verschiedenen Fragmente des Campus in Verbindung bringen. Dafür wurde ein Programm mit drei verschiedenen Pavillons mit öffentlich-kulturellen Funktionen auf der zentralen Place Cosandey vorgeschlagen.

    Der Campus der EPFL ist von den Umständen seiner Genese geprägt. Die städtebauliche und architektonische Gestalt bediente sich damals der formalen und technologischen Sprache des Metabolismus. Das dabei entwickelte sogennante „Mecano-System“ verschaffte der EPFL zwar die gewünschte Identität einer Technischen Hochschule aber die wichtigsten Forderungen der Metabolisten, die Gesellschaft, Kontext und Umwelt betrafen, wurden nicht gebührend berücksichtigt.

    Die Analyse der Situation hat uns zum Schluss kommen lassen, dass sich die Place Cosanday auch mit einer geschickten „Möblierung“ durch drei Pavillons nicht räumlich definieren lässt. Es bedarf vielmehr einer Struktur die vorerst die verschiedenen städtebaulichen Ebenen klar erkennbar werden lässt und dann erfolgreich zwischen diesen vermittelt.

    Das vorgeschlagene Projekt ist gleichzeitig Infrastruktur und Superstruktur und entwickelt so die Dialektik welche zur Klärung der Topographie und Morphologie führt. Als Infrastruktur verbindet das Projekt die erhöhte Ebene der Esplanade mit dem gewachsenen Terrain des Place Cosanday. Als Superstruktur schafft das Projekt den Raum der zur spezifischen Ausbildung der drei Pavillons benötigt wird.

    Auf der Ebene der Place Cosanday befinden sich unter dem Südflügel das Montreux Jazz Lab und unter dem Nordflügel der Pavillon Culturel et Artistique. Diese beiden Pavillons schaffen einen zentralen Raum der von der erweiterten Esplanade überdeckt ist und so zum südlichen Zugangstor des Campus wird. Hier durchstösst der “Welkom”-Pavillon am Kulminationspunkt die Esplanade und schafft ein kegelförmiges Zentrum.

    Das Projekt versucht die vielfältigen Bedeutungen des Wortes Pavillon zu reflektieren. Pavillon bezeichnet ja sowohl leichte, offene, temporär genutzte Strukturen als auch Ausstellungsgebäude in einem Ausstellungsgelände. Unser Projekt kann als Ganzes, als Gelände, oder eben in seinen Teilen, als Ansammlung von Pavillons, verstanden werden. Kongenial verbindet es das Learning Center, das als eine zeitgenössische, organisch geformte Variante des Metabolismus bezeichnet werden muss, mit der ursprünglichen Architektur des Campus, dem „Mecano – System“, und schafft das gewünschte südliche Tor zum Campus.

Galerie Xavier Hufkens

Kunstgalerie, Brüssel, BE
Direktauftrag, 03.2012-04.2013
  • Xavier Hufkens hegte seit längerem den Wunsch eine zweite Galerie in Nachbarschaft zu seinen bestehenden Ausstellungsräume an der Rue Saint-Georges 6-8 zu eröffnen. Schliesslich fand er an der selben Strasse Räumlichkeiten im Gebäudekomplex “Galerie Rivoli Arcades”. Dieses Gebäude aus dem Jahr 1978 besetzt eine ganzen Block in dem sonst von kleinteiligen Blockrandbebauungen geprägten Quartier. Entsprechend hat der Architekt Vic Demeester die Anlage in einen dreigeschossigen Sockel mit Geschäfts- und Büroräumlichkeiten und einem davon zurückversetzten Wohnturm mit zusätzlichen 8 Geschossen gegliedert. Das eigentlich auffällige am Gebäude sind die extravaganten und expressiv gestalteten, aus vorfabrizierten Betonelementen gefertigten Arkaden die den Gebäudesockel umhüllen.

    An der Gebäudeecke Rue Saint Georges und Rue Praetere konnte Xavier Hufkens die Räume einer Pizzeria und darüber liegend die Räumlichkeiten eines Boxclubs erwerben. Die Flächen der beiden Geschosse waren nicht verbunden und sind im Grundriss unterschiedlich ausgeformt. Nicht zuletzt wegen der geringen Raumhöhen war die ursprüngliche Absicht von Hester van Royen, die das Projekt zusammen mit Xavier Hufkens initiiert hat, die Räume möglichst roh zu belassen und einer minimalen Renovation zu unterziehen. Diese Idee war wohl auch von der regelmässigen Betonstruktur der Arkaden motiviert.

    Erste Untersuchungen zeigten aber, dass die innere Struktur des Gebäudes ohne Raster und Ordnung konzipiert wurde. Deshalb haben wir entgegen der ursprünglichen Absicht vorgeschlagen die Struktur des Gebäudes im Inneren der Galerie vollständig auszublenden und ein Haus im Haus zu konzipieren. Dieses tritt nur bei der Türe und den Fenstern in Beziehung zum Bestand. So verblendet die Architektur der neuen Galerieräume von innen gleich wie die Betonarkaden von aussen die Banalität der eigentlichen Gebäudestruktur und bringt diese zum Verschwinden. Bei den Ausblicken durch die Fenster vereinen sich die Bögen der Betonarkaden bildhaft mit der ordinären Stahl-Glasfassade des Gebäudes und der Architektur der Galerieräume. Trotz des Raumverlustes bedingt durch das Haus im Haus Konzept liess sich eine grössere räumliche Grosszügigkeit und Kontinuität schaffen als dies das rohe Belassen der bestehenden Gebäudestruktur erlaubt hätte.

    Fotorechte: Allard Bovenberg, Amsterdam
    Mit Genehmigung : des Künstlers und Xavier Hufkens, Brüssel

Zolli Restaurant

Restaurant und Umbau, Basel, CH
Wettbewerb auf Einladung, 07-2011-10.2011
  • Der Zoo nimmt die Besucher auf große Reise mit. Ein spielerischer Ansatz, in welchem die verschiedenen Besuchergruppen ein ihnen entsprechendes Angebot finden, trägt zum Gesamterlebnis „Zolli“ bei.

    Bereits am Hauptweg lädt das vorgelagerte Deck mit seiner weit geschwungen Rampe die Besucher auf eine Entdeckungsreise ein. Das Deck reicht weit in den Zolli hinein und fügt sich dabei in den großenteils erhaltenen Baumbestand ein. Die buschige Vegetation des Zolli zieht sich in Inseln unter das Deck und so verweben sich Tierpark und Architektur.

    Im Obergeschoss entsteht ein großzügiger und als Gebäudekrone inszenierter Eventbereich. Die bestehenden, massiven Wände des jetzigen Restaurants werden abgetragen und durch eine raumhohe Fensterglasfront ersetzt.

    Der Rückbau des Verbindungsbaus entlang der Bachlettenstrasse verwandelt die jetzige Rückseite des Gebäudes in einen traditionell inspirierten Hof des Eventbereichs.
    Der Saal profitiert von einer allseitigen Orientierung und ist selber wiederum als belebter, attraktiver Raum auch von der Stadtseite wahrnehmbar. Im Bedarfsfall kann er auf den Hof ausgedehnt werden.

    Wie im jetzigen Programm vorgesehen ist eine Erschliessung des Event-Bereichs über den Haupteingang geplant. Der neue Cour d’honneur erlaubt aber zusätzlich auch einen Aus- und Eingang außerhalb der Zolli-Öffnungszeiten oder bei schlechtem Wetter. Langfristig kann so eine attraktive und komfortable Erschließung mit hoher Nutzungsflexibilität angeboten werden.

Museum für bildende Künste (MCBA)

Museumsgebäude, Lausanne, CH
Selektiver Wettbewerb, 11.2010-03.2011
  • Das Museumsprojekt ist der Katalysator für die Öffnung dieser für Lausanne so außerordentlichen topographischen Situation, als eine Reihe von Terrasses Culturelles. Von einem bewaldeten Vorplatz der Terrasse Boisée, über die restaurierte Remisenhalle zu den weitläufigen Dachterrassen im Westen. Das Spannungsfeld zwischen hoher urbaner Dichte und landschaftlichem Kontext prägt diesen Ort.

    Ein Besuch beginnt mit der Terrasse Boisée; ein Zufluchtsort von unerwarteter Atmosphäre zwischen Gleisfeld und dynamischem Bahnhofplatz. In der Halle aux Locomotives sind alle öffentlichen Funktionen des Museums in der ursprünglichen Struktur der Remisenhalle diskret untergebracht.

    Alle Ausstellungsräume befinden sich westlich anschließend auf Erdgeschossniveau. Die Wechsel- und die Dauerausstellung sind als Rundgänge konzipiert, die beide zum Ausgangspunkt zurück führen.

    Die Rundgänge sind rhythmisiert durch die Anordnung von Innenhöfen. Diese dienen der natürlichen Beleuchtung, erleichtern die Orientierung und schaffen Aussenbezüge. Die Geometrie der Ausstellungsräume mit ihrer exakten Nord-Südausrichtung wird hier ablesbar.

    Besucher die von der Terrasse Boisée die seitliche Rampe hochgehen, treffen hinter dem Gebäude beim Mittelschiff der Remisenhalle auf den Haupteingang. Und gelangen von hier weiter zu den Terrasses Alpines, mit weitem Ausblick auf die Alpen jenseits der vorgelagerten Gleislandschaft.

    Der Dachgarten erstreckt sich weiter westlich über den Ausstellungsbereich hinaus bis zum Museumsturm der den Abschluss des Gebäudekomplexes bildet.
    Terrasses Culturelles is a proposal for a competition to create a new cultural centre in the heart of Lausanne. The project consists of a new home for the Musée des Beaux-Arts (MCBA) and a masterplan for the future addition of other cultural institutions to the site.

“My shirt on your chair” Claudio Moser

Ausstellung im Kunstmuseum Thun, CH
Direktauftrag, 2009

Gewerbe

Campus Rosental

Neubau Universitäres Zentrum Zahnmedizin und Umweltwissenschaften der Universität, Basel
Selektiver Wettbewerb, 11. 2013 - 3. 2014
  • Der Neubau UZB/DUW im Entwicklungsperimeter des Areals Rosental vermittelt zwischen der quartiertypischen Blockrandbebauung und den Solitären des Campus. Beide Bebauungstypologien werden die in unserem Projekt vereint.

    Das Eckgebäude Mattenstrasse-Maulbeerstrasse spielt eine entscheidende Rolle. Es  zeigte sich, dass von einer zukünftigen Integration der Liegenschaft zwingend abgesehen werden muss. Wir schlagen das einfache Andocken unseres Gebäudes an diese Liegenschaft vor. Ein zukünftiges weiteres Gebäude kann dann die quartiertypische Bebauung an der Maulbeerstrasse vollenden.

    Diese städtebauliche Konfiguration provoziert die Konzentration des Wettbewerbsprogrammes in einem kompakten Baukörper der einerseits die Mattenstrasse in ihrem typischen Profil fasst und andererseits den Gateway zum Campus Rosental markiert. Die vorgeschlagene städtebauliche Strategie ist wegen der kompakten Gebäudeform und ihrer geringen, einfachen Abwicklung äusserst ökologisch. Sie ist aber vor allem auch ökonomisch sehr interessant da eine Landreserve für einen vielseitig nutzbaren Erweiterungsbau geschaffen wird.

    Die von den beiden Bebauungstypologien hergeleitete Volumetrie wird durch den differenzierten architektonischen Ausdruck der zwei Gebäudeteile akzentuiert. Die einfache Tragstruktur des Gebäudes ist von der Fassade als durchgehende Grundordnung auf dem Gebäude abgebildet. Dieser Grundraster wird entsprechend der horizontalen Gliederung, den Nutzungsanforderungen und der Gebäudelage weiter unterteilt. Während der Gebäudeteil an der Mattenstrasse ein engeres und variantenreiches Fassadenraster zeigt um sich in seinem Ausdruck der quartiertypischen Bebauung anzugleichen ist der Osttrakt der historischen Industrie-Architektur entsprechend von einem grossteiligen, durchgehenden Fassadenraster gekennzeichnet.

    Die Fassadenstruktur ist mit Keramikelementen verkleidet. Die Keramikelemente sind eine Referenz an den ortstypischen Klinker markieren gleichzeitig den Wandel vom Industrieareal zum Campus für Lehre und Forschung. Die Keramikfassade hat wegen der changierenden Glasur mit ihrer reflektierenden Oberfläche einen lebendigen Charakter und verschafft dem Bau den Status eines öffentlichen Gebäudes. Auch in der Farbgebung soll die Zweiteiligkeit des Gebäudes betont und die Zugehörigkeit der verschiedenen Gebäudeteile zum jeweiligen städtebaulichen Prinzip unterstrichen werden. Wir können uns gut vorstellen, dass die definitive Farbgebung Gegenstand eines Kunst am Bau Projektes wird und so in Zusammenarbeit mit einem Künstler weiter entwickelt wird.

    Die Zweiteilung des Gebäudekomplexes wird im Gebäudeinnern durch eine Passage und ein aufstrebendes Atrium markiert. Die Passage und das Atrium machen das Gebäude auf einen Blick verständlich und erlauben die einfache Orientierung. Spezifisch zugeordnete Begegnungs- und Aufenthaltszonen sind an der Passage und ums Atrium gruppiert. Weiterhin verknüpft die Passage den Hof im Norden mit dem Campus Gateway und dem weiter südlich gelegenen zukünftigen Baumgarten.

The Exchange

Bürohochhaus, Vancouver, Ca
Direktauftrag, 10.2012-2017
  • Surrounded by water and framed by mountains, the unique urban cityscape of Vancouver’s downtown is defined by its spectacular natural setting. ‘The Exchange’ is located in the heart of this downtown area. As one of the selected few new high-density office developments in the city’s central business district this new tower will bring valuable diversity, revenue and jobs to the neighbourhood and to the city as a whole.

    The design rationale for the new tower is entirely derived from its surrounding context and environment; in particular the existing Old Stock Exchange building, which is to be preserved and rehabilitated on the site. The refined vertical pilasters of this handsome and elegant building accentuate its height whilst grounding the building within the streetscape of the city. The new tower does not attempt to dominate or compete with the strengths of this prominent original building but rather to successfully work together with it in order to create an overall composition that looks at once to Vancouver’s future without obscuring its past.

    The stratification and stepping of the tower’s form, coupled with the chamfering of its corners also reduces its overall bulk and the impact on its neighbours. By both breaking up the mass of the tower over its entire height and by recessing its bulk from the perimeter of the site above the Old Stock Exchange, the new building allows the existing structure to fully define the streetscape, retaining and confirming its proud position within the city.

    Restricted from creating a strong intervention on the city’s skyline, ‘The Exchange’ instead looks to create a distinctive icon within the space of the city itself. Viewed from the street, its cantilevered form coupled with the elegant pinstripe of its façade mullions creates a unique identity for the tower at the heart of Vancouver’s downtown.

    The Exchange is a collaboration with Vancouver based practice Iredale Group Architecture.

Hotel und Park Heiden

"Sidebütel", 3. Platz, Heiden, CH
Offener Wettbewerb, 10.2012-12.2012
  • Die Gemeinde und der zukünftige Betreiber wollen mit dem Neubau eines 3-Sterne Kongresshotels und der Aufwertung der Naherholungsräume Kurpark und Seeallee zukünftig die Attraktivität des ehemaligen Kurortes und Biedermeier-Städtchen für Bewohner und Gäste steigern. Die Integration des neuen Hotels in die bestehende Kurparklandschaft ist hierbei von besonderer Bedeutung. Auf der engen Dreiecksparzelle westlich des Kurparks und des Kursaales nimmt das neue Hotel eine möglichst kleine Grundfläche in Anspruch. Im Dialog mit seiner Umgebung kann so das Hotel und sein Umschwung in eine ausgewogene Balance gehalten werden. Das hohe Gebäude nutzt die exponierte Lage auf einer Geländeterrasse für den Blick auf den Bodensee und die sanfte Hügel-Landschaft des Appenzeller Vorderlandes. Die Architektur des neuen Gebäudes vermittelt zwischen den Besonderheiten der traditionellen Bauweisen und den spezifischen Anforderungen einer zeitgenössischen Hotelarchitektur. Das äussere Erscheinungsbild wird primär durch eine klare vertikale und horizontale Gliederung geprägt, die sich ähnlich den alten Strickbauten aus der Geschossstapelung und der Verwendung mobiler Fassadenelemente ergibt. Das Hotel bietet den Gästen durch seine einfache innere Organisation und einen hohen Tageslichtanteil eine angenehme Orientierung im Gebäude. Das Erdgeschoss ist als grosszügige Freeflow-Zone angelegt. Hier finden sich die Publikumsnutzungen wie die Rezeption, das Foyer, der Aufenthaltsbereich, eine öffentliche Bar sowie der Frühstücksbereich mit Aussenterrasse. Im Geschoss darüber befinden sich die Seminarräume sowie die multifunktional angelegten Büroflächen für die Verwaltung. Die Zimmer sind auf fünf identische Geschosse mit je 8 Standard- und 2 Superior-Zimmern pro Geschoss verteilt.

Erneuerung Klinikum 2

Universitätsspital Basel, CH Selektiver Wettbewerb, 05.2012-08.2012

Umbau Kaufhaus

Studie Modeboutique, Zürich, CH
Direktauftrag, 05.2011-10.2011

Bürohaus, Pro Specie Rara

Bürobau, Münchenstein, CH
Direktauftrag, 11.2010-02.2011

Atelierhaus

Atelierräume und Erweiterung eines bestehenden Wohnhauses, Binningen BL
Direktauftrag, 4. 2010 - 4.2012, fertiggestellt 4. 2012
  • Ein steil abfallender Garten und zwei an dessen oberer Grenze platzierte Häuser, ein Wohn- und ein Gartenhaus, bildeten die Ausgangslage für das Projekt. Es galt zu prüfen ob das Gartenhaus in ein Atelierhaus umgebaut und zur Erweiterung des Wohnhauses mit diesem verbunden werden könnte. Schnell zeigte sich, dass die kleinteilige Raumeinteilung des Gartenhauses die für das Atelierhaus gewünschte räumliche Großzügigkeit nicht zulassen würde.

    So wurde entschieden, dass das bestehende Gartenhaus einem Neubau weichen sollte.
    Dieser Neubau sollte sich im Maßstab und im architektonischen Ausdruck der umgebenden, kleinmaßstäblichen Einfamilienhaus-Bebauung und der Feingliedrigkeit des Wohnhauses anpassen.

    Die Herausforderung bestand nun darin die Typologie des Einfamilienhauses mit Giebeldach neu zu interpretieren um die geforderte räumliche Großzügigkeit zu ermöglichen. Auch sollte sich das Atelierhaus weiterhin auf den Garten beziehen und sich selbstverständlich in diesen einfügen.

    Das Giebeldach des Atelierhauses überspannt im Zugangsgeschoss mit einer geknickten Betonplatte einen einzigen Atelierraum. In diesen sind die notwendigen Nebennutzungen möbelartig eingefügt.

    Im Gartengeschoss befindet sich ein weiterer Atelierraum der ebenfalls die gesamte Breite des Gartenhauses durchmisst und sich soweit in die Tiefe des Hangs ausdehnt wie die natürliche Belichtung zulässt. Dahinter, im Hang, befinden sich Nebenräume.

    Der eingeschossige Verbindungsbau zum Wohnhaus schafft eine gemeinschaftliche Zugangsterrasse zum Wohn- und Atelierhauses. Aus dem Garten betrachtet bildet der Verbindungsbau einen Sockel der sich als Teil des Wohnhauses zu erkennen gibt. Er ist mit der gleichen Holzschalung wie das Wohnhaus eingekleidet und bezieht sich auch in seiner Farbigkeit auf dieses.

    Die verputzte Außen-Isolation des Atelierhauses ist Intarsien gleich in die Betonstruktur eingelassen. Ihre wechselnde Farbigkeit erklärt sich aus den unterschiedlichen Bezugnahmen zur umgebenden Architektur und zeigt sie als „weiche Auffüllungen“ in der Fassadenstruktur.

    Die Fassadenstruktur ihrerseits bildet das Tragwerk des Atelierhauses ab und ist zusätzlich unterteilt durch die massiven Eichenrahmen der Fenster. Gegen Westen, zum Tal hin, und beim Eingang von der Zugangsterrasse vermessen die Panoramafenster die volle Dimension des Tragwerks. Zum Hang hin ist ein Giebelfenster in die Straßen-Fassade eingelassen. Es lenkt den Blick nach oben und schafft die gewünschte Abgrenzung zum Strassenraum.

Wohnen

Wohnüberbauung Maiengasse

Offener Wettbewerb, Dezember 2013

Wohnhochhaus Steinach, SG

Studienauftrag 12. 2012 - 03.2013

Schöpflin-Areal

Entwicklung eines neuen Quartiers, Brombach, D
Selektiver Wettbewerb, 2 - 4 2014

Wohnungsbau Juraweg

Privatresidenzen, Dornach, CH
Direktauftrag, 02.2012-03.2012, Vorprojekt

Wohnungsbau Gellertstrasse

Privatresidenzen, Basel, CH
Selektiver Wettbewerb, 04.2011-08.2011
  • Das Grundstück liegt inmitten dieses Parks, angrenzend an das Gellertgut und wird geprägt durch den für das Gellertquartier charakteristischen alten Baumbestand.
    Durch die zentrale Lage des Gebietes wird der Nutzungsdruck immer grösser. Eine Verdichtung der Bebauungsstruktur und die dafür notwendigen infrastrukturellen Massnahmen müssen deshalb im Kontext des Landschaftsparkes Gellertgut und dessen alten Baumbestandes betrachtet werden. Die Entwurfsstrategie ist, den Baumbestand zu bewahren, die bestehenden baugesetzlichen Rahmenbedingungen vollständig einzuhalten und die Ausnutzung zu maximieren. Dieser konzeptionelle Ansatz generiert eine spezifische Aussenform, die sich an den Baumbestand anschmiegt.

    Alle Wohnungen sind dreiseitig orientiert und verfügen über einen grosszügigen Wohn-/ Essbereich mit Zugang zu den grossenTerrassen und Gartensitzplätzen.
    Der Wohn- und Essbereich, die Zimmer, sowie die Bäder sind um einen zentralen Erschliessungskern angeordnet und sind somit immer in Richtung der Bäume orientiert.
    Der Name Wollenhof impliziert gemeinschaftliches Wohnen. Durch die Anordnung der einzelnen Wohnungen und die umgebenden Bäume wird aber gleichzeitig eine starke Privatheit und Rückzugsmöglichkeit geschaffen. Der Wohnungsspiegel generiert zwei Baukörper; in einem befinden sich zwei grosszügige Maisonettewohnungen, im anderen befinden sich geräumige Geschosswohnungen.

    Die spezifische Aussenform ist ein Abbild des Baumbestandes. Der Baumbestand soll sich auch in der Fassade wiederspiegeln.

Transitlager

Umnutzung Transitlager, Münchenstein, CH
Selektiver Wettbewerb, 05.2011-07.2011
  • Das Transitlager ist Architektur und Ort zugleich. Das Spezifische des Ortes, die der Logistik unterworfene Bebauungsstruktur und die entsprechende Orientierung, Typologie, Größe und Funktion der Gebäude, ist dem Transitlager immanent. Im Umkehrschluss schafft das Transitlager den Ort.

    Durch den außerordentlich großen Vorplatz und die Lage an der Peripherie des Dreispitz Areals nimmt das Transitlager eine Sonderstellung ein. Diese Sonderstellung findet ihre Entsprechung in der Volumetrie des Gebäudes die durch die auffällige Verjüngung der Gebäudeenden geprägt ist. Dieser unerwartete kontextuelle Bezug führt in der Konzeption des Transitlagers zu einem Zusammenspiel von Serienfertigung und Individualisierung.

    Das Zusammenspiel von Serienfertigung und Individualisierung bildet auch die Grundlage für das Konzept unseres Projekts. In der Erstellung seriell vorfabriziert, soll das Gebäude in seiner Nutzung Spielraum lassen für eine vielseitige, individuelle Belegung. Es soll ein Gebäude entstehen, das eine gemeinschaftliche, ja populäre Atmosphäre evoziert und gleichzeitig Raum schafft für individuelle Bedürfnisse und Privatsphäre.

    Das bestehende Gebäude wird soweit entblößt bis es als nun tragfähiges Regal eine flexible Nutzung zulässt und gleichzeitig die den Normen entsprechende Erschließung garantiert. Es werden lediglich eine zusätzliche Liftanlage für größeren Komfort und eine Kaskadentreppe für die Verbindung der erhobenen Straßen hinzugefügt.

    Das neue Nutzvolumen, durchgängig in Metallleichtbau erstellt, wird asymmetrisch gegen Süden verschoben in das Regal ein- und aufgesetzt. Dadurch entstehen zum Freilager-Platz hin Erschliessungsstrassen die einen großzügigen und effizienten Zugang ermöglichen. Gleichzeitig schafft eine Vorzone Raum für individuelle Nutzungen und den kontrollierten Übergang von gemeinschaftlichen zu privaten Bereichen. Diese gedeckten „Strassenräume“ sind in ihren Abmessungen identisch mit den Trottoirs und den Vorgärten der beliebten Quartierstrassen des Gundeldinger Quartiers.

    Ins Dachgeschoss des aufgesetzten Gebäudevolumens wird ein offener Strassenraum eingeschnitten. Auch hier schaffen “Vorgärten” den Bezug aber auch die Abgrenzung der Wohnungen vom gemeinschaftlichen Raum. Der Zugang zu dieser inneren Straße erfolgt über die Verlängerung der bestehenden Treppenhäuser und Liftanlagen. Diese vertikalen Elemente sind plastisch überhöht, ihre Dächer werden zu Aussichtsplattformen und sie unterteilen das Nutzvolumen gegen den Freilager-Platz hin in drei Gebäudeteile. Im Zusammenspiel mit der Rampe zur Erschließung des Sockelgeschosses, der Kaskadentreppe und den erhöhten Straßen markieren die Liftschächte und Treppentürme den Eingang zum Gebäude und geben ihm seine bezeichnende Plastizität.

Petalida, Privathaus

Antiparos, Griechenland
2010-2012

Katoikia, Privathaus

Antiparos, Griechenland
2010-2011

Drei Wohnhäuser am Steinbühlweg

Wohnüberbauung, Allschwil, CH
Direktauftrag, 2010-2014
  • Das ebene Grundstück liegt inmitten eines gut durchgrünten, heterogenen Wohnquartiers in Allschwil, es finden sich hier neben Ein- und Mehrfamilienhäusern Industrie- und Gewerbebauten. Die drei Wohnhäuser am Steinbühlweg fügen sich in die Körnung der Umgebung ein, nutzen die zugelassene Nutzfläche maximal aus, schaffen gleichzeitig grösstmögliche Grünflächen und verdichten so das Baugefüge in einem vorstädtischen Quartier.

    Die gleichartigen Einzelbaukörper geben der Anlage eine eigene Identität und der gemeinsame Eingangsbereich mit adressbildender Wirkung verankert sie im Quartier. Zwei der drei Baukörper stehen direkt entlang des Steinbühlwegs, mit unterschiedlicher Ausrichtung. Der dritte Baukörper wird so im hinteren Teil der Parzelle platziert dass er auch vom Steinbühlweg aus wahrgenommen werden kann und am Strassenraum partizipiert.

    Der die Gebäude umfassende Grünraum kommt der ganzen Wohnanlage zugute und ein Sockel schafft dabei die nötige Privatheit für die Wohnungen im ersten Wohngeschoss. Pro Etage werden zwei Wohnungen mit je dreiseitigem Bezug zu Umgebung und Himmelsrichtung angeboten. Dabei sind Wohnbereiche und Loggien nach Süden und Südwest orientiert und werden über raumhohe Verglasung und durchgehende Brüstungsfenster belichtet.
    Dank der effizienten inneren Erschliessung die den grosszügigen Zuschnitt der gut möblierbaren Wohnräume ermöglicht und der Raumhöhe von 2m60 ensteht auf kompakter Grundfläche eine sehr hohe Wohnqualität.

    Ein Schaltzimmer zwischen den Wohnungen auf der Nord und Ostseite der Bebauung ermöglicht es flexibel auf die Marktsituation zu reagieren ohne die Wohnqualität der einzelnen Wohnungen zu beeinträchtigen.

Privathaus

Basel, CH
Direktauftrag, 1995 - 1996
  • Das Grundstück, ein nach Westen leicht abfallendes Gelände, öffnet sich in diese Richtung zur Erschliessungstrasse. Die übrigen Grenzen des Grundstücks sind von der Bepflanzung der benachbarten Grundstücke überwuchert.

    Unbebaut bildete das Grundstück einen Raum, einen Einschnitt in die Siedlungsstruktur. Die eigentümliche Dynamik in die Tiefe ist durch eine Reihe Obstbäume und die Proportionen des Grundstückes akzentuiert. Die alten Bäume erinnern an die hier früher vorherrschende Landwirtschaft. Der Ort übt dadurch eine starke Faszination aus. So stand am Anfang der Überlegungen die Entscheidung, den Charakter des fast vergessenen Ortes zu erhalten und das Haus als Solitär in der Landschaft zu begreifen. Das Grundstück ist in seinen Dimensionen erfahrbar geblieben, die Freiflächen sind konsequent nicht in Hausgärten umgestaltet, sondern landschaftlich interpretiert worden.

    Das homogen umhüllte Volumen der Wohngeschosse liegt versetzt auf dem das Terrain ausgleichenden Kellergeschosses aus Sichtbeton und erstreckt sich in die Tiefe des Hanges. Die Anordnung der zwei im Längsschnitt über Kreuz organisierten Wohnungen ist äusserlich nicht ablesbar. So macht das Haus den Eindruck, es gäbe nur einen Nutzer. Die komplexe Organisationsform der überkreuzten Stapelung der gleichgrossen Wohnungen ermöglicht beiden Einheiten den Vorzug der verschiedenen Orientierungen sowie die direkte Beziehung des Erdgeschosses zum Aussenraum. Beide Nutzer geniessen im zur Strasse orientierten Wohnbereich die grossartige Panoramaaussicht ins Rheintal und in die Vogesen, im Schlafbereich die Ruhe der rückwärtigen Gärten.

Städtebau

Vision Aathal

Städtebauliche Studie, Aathal ZH
Testplanung auf Einladung, 8. 2013 - 2. 2014
  • Der grossräumige Blick auf die Gegend um Uster und Wetzikon lässt eine starke Zäsur zwischen Siedlungsgebieten und Naturräumen erkennen. Auf das Aathal übersetzt kann von einer Reihe von Siedlungskernen in einer linear geprägten Landschaft gesprochen werden. Die Kerne liegen, wie an einer Perlenkette aufgeschnürt, in der Nordwest-Südost gerichteten Talsohle mit dem mäandernden Bach und den dazugehörigen Kanälen.
    Ganz anders präsentiert sich der gültige Zonenplan der Gemeinde Seebgräben. Von den Kosthäusern am Taleingang im Westen bis zur ehemaligen Fabrik Floos am Ortseingang von Wetzikon liegt ein ununterbrochener Teppich von Bauzonen unterschiedlichster Nutzung. Würde dieser Zonenteppich gänzlich bebaut, entstünde eine Art kleines „Mittelland“ im Aathal mit flächigen Bebauungen der Talparzellen entlang der Kantonsstrasse. Einige dieser Zonen weisen grosse Reduktionen der überbaubaren Flächen aufgrund von zwingenden Grenzabständen zu Gewässern, zur Kantonsstrasse, zum Gleisgebiet und zum Waldgebiet auf. Dies schmälert deren Wert als Bauparzellen erheblich. Der kantonale Richtplan sieht zudem aus ökologischen Gründen an mehreren Stellen querende Grünräume als notwendig an, macht damit aber auch einen Widerspruch zwischen den beiden Planungsinstrumenten deutlich. Ebenfalls wichtig erscheint die hohe Erschliessungsgunst im zentralen Entwicklungsgebiet Talwies / SBB-Bahnhof zusammen mit dem Gebiet beim Lager 88. Sie wird im öffentlichen Verkehr durch den Bahnhof Aathal gesichert. Die Kantonsstrasse ist gleichzeitig ein weiterer Garant dieser Erschliessungsgunst und Problemfaktor. Sie könnte aber durch die zukünftige Oberlandautobahn entlastet werden und so zu einer ideal frequentierten Erschliessungsstrasse werden

    Es gilt, die Zäsuren von Freiraum und Gebäuden zu bewahren und die Kontraste zu verschärfen. Die einmalige landschaftliche und infrastrukturelle Situation im Aathal darf nicht durch eine eindimensionale urbane Linearität erstickt werden. Anstelle einer weiteren Aufreihungen von Gebäuden zu einem durchgehenden Siedlungsband werden drei Cluster geformt, die durch querlaufende Landschaftselemente dauerhaft voneinander getrennt werden. Dadurch werden gleichsam Identitäten geschärft und übergangslose Ansammlungen von Bauten verhindert. Die Wahrnehmung des Aathals wird somit durch eine grundlegende Rhythmisierung bestimmt, die das städtebauliche Leitbild für eine langfristige Planung bildet und diese für die Zukunft sichert. Der Rhythmus von Freiräumen und Clustern wird durch eine Auszonung von Bauparzellen zwischen den Clustern erreicht. Deren Baumassentransfer erlaubt die Trennung der Cluster und gleichzeitig die nachhaltige Verdichtung auf den hierfür geeigneten Grundstücken im Talwies und im Gebiet beim Lager 88. Die frei gewordenen Bauparzellen werden mit Landschaftselementen besetzt, die neben ihrer Trennungsfunktion der Cluster gleichzeitig die zwei Talseiten im Landschaftsbild verbinden. Das Aathal kann durch eine Bereicherung in seinen landschaftlichen Grundzügen wie auch in seiner Siedlungsfunktion als Gewerbe- und Wohnort einer qualitätsvollen und attraktiven Zukunft entgegensehen.

    Gezähmte Industrie – kultivierte Wildnis
    Das Wechselspiel dreier Elemente charakterisieren das Aathal:
    > Die Helix des Aabachs und seiner Kanälen war stets Motor der Entwicklung und soll dies bleiben. Wo das Wasser
    früher Maschinen antrieb, steigert es heute die Lebensqualität und damit die Belebung.
    > Der schmale Landschaftsraum mit seinem regelmässigen Wechselspiel aus dicht bewaldeten, steilen Engstellen und sich weitenden Ebenen prägt den Perimeter. Der Wechsel von Verdichtung und Aufweitung, Siedlung und Landschaft soll als räumliches Erbe weiterentwickelt werden. An den Schnittstellen zwischen Enge und Aufweitung liegen stets am Wasser die historischen Fabrikbauten mit ihrer spezifischen Atmosphäre. Ihre funktionale Architektur strahlt Urbanität aus.
    > Die Fabrikbauten sind Keimzellen der Verdichtung und Begegnung und werden in ihrer rauen Gestaltungssprache Anknüpfungspunkt der Landschaftsgestaltung. Wenige gezielte Eingriffe lenken dabei die Entwicklung im Aussenraum und veredeln die Qualität der bestehenden Landschaft zu nutzbaren und wahrnehmbaren Teilräumen.

Papieri Biberist

Städtebauliche Studie, Biberist SO
Studienauftrag im Einladungverfahren, 8. 2013 - 1. 2014

Masterplan “Eisweiher”, Oberwil, BL

Studienauftrag, 2013
  • Das Areal Eisweiher liegt keilförmig zwischen den Gemeinden Oberwil und Therwil, zwischen den Läufen der Birsig und des Marbach. Die Gemeinden sehen vor, diese Landreserve um eine bestehende Schulhausanlage herum zu aktivieren.

    Der Freiraum definiert den Städtebau: Das vorgeschlagen, robuste Konzept bildet verschiedene Zonen, die wie Inseln individuell entwickelt werden können (Parkinsel, Eisweiher, Hüslimatt, Langmannwerk). Die Feldstruktur und der das Areal begrenzende Gewässerlauf sollen als identitätsstiftende Elemente auch weiterhin erlebbar sein.

    Um das Areal optimal zu erschliessen und die verschiedenen Verkehrsstränge zu ordnen werden bestehende Strassen und Wege auf konzeptioneller Ebene zu einem Ringweg um den Park und bis zum Gemeindezentrum zusammengefasst. Der durchgehende Weg mit mehrfachen Anknüpfungspunkten entlang der Tramgleise wertet die angenzenden Parzellen (Eisweiher/Mühlematt) auf.

    Parkinsel
    Zwischen den beiden Bachläufen in der Spitze des Areals wird eine grosszügige Parkinsel vorgeschlagen, die südseitig von einem künstlich angelegten länglichen Weiher begrenzt ist. Der Park hat in der vorgeschlagenen Grösse, Lage und Form das Potential, die Identität des gesamten Quartiers zu prägen und schafft einen klaren und nutzbaren Raum in der wachsenden Agglomeration. Ein Jugendhaus ist in einem idyllisch gelegenen Pavillon an der Nordspitze vorgesehen.

    Eisweiher
    Auf dem Eisweiher sind vier längliche Baufelder für sechsgeschossige Wohnbauten (Familien-, Single- und Alterswohnungen) fächerartig zum Park angelegt. In der Dimension der Baufelder lässt sich die Feldstruktur nach wie vor ablesen, sie bildet einen Kontrast zu den Kleinparzellen der angrenzenden Gebiete.

    Mühlematt
    Für das Mühlemattgebiet werden Wohnnutzungen in Aufstockungen der Gewerbebauten vorgeschlagen.

    Langmannwerk
    Im Langmannwerk werden sechs Baufelder ausgeschieden, vier für zweigeschossige Reihenwohnhäuser mit privaten Gärten und zwei an den Rändern für fünfgeschossige Bauten mit Mischnutzung Gewerbe und Wohnen. Auch hier ist die Feldstruktur eine Referenz.

    Der Park sollte in einer erste Realisierungsetappe geschaffen werden. Die übrigen Baufelder können anschliessend parallel entwickelt und bebaut werden.

Areal Fleischbachstrasse, Reinach, BL

Studienauftrag, 2013, 3. Preis
  • Die Gemeinde Reinach plant die Entwicklung einer Wohnsiedlung für über 300 Bewohner. Das Projekt stellt ein lineares Siedlungskonzept vor, welches die Vorgaben des Studienauftrags präzise und effizient erfüllt und ausreichend robust ist für die architektonische und prozessuale Entwicklung in der Realisierung. Sechs Häuserzeilen schaffen einen fächerförmigen Freiraum, der sich zwischen Mausackerweg und Fleischbachstrasse aufspannt. Die durchgängige Dreigeschossigkeit bindet die neue Siedlung in den Umgebungsmasstab ein und reduziert die gegenseitige Verschattung. Die durchlässige Anlage der Zeilen verzahnt den Siedlungsfreiraum mit dem öffentlichen Raum der Nachbarschaft und bindet ihn selbstverständlich ins Quartier ein. Lücken in den Hausreihen ermöglichen Querverbindungen innerhalb der Siedlung. Großzügige Wege erschließen die Hausreihen, dienen gleichzeitig aber auch als Spiel- und Begegnungsraum, Wiesen sind für die Kinder zum Spielen angelegt, zentrale Plätze bieten Treffpunkte unter einem schützenden Baumdach.

    Die Zeilenbauten erlauben eine optimale Ost–West Belichtung der durchgesteckten Etagenwohnungen. Die Lage der Erschliessung ermöglicht eine klare Trennung zwischen privaten und gemeinschaftlich genutzten Wohnräumen. Alle Wohnungen verfügen über offen gestaltete Wohnräume mit einer klaren Zonierung. ein natürlich belichtetes Badezimmer und ein Gäste-WC.

    Das Erdgeschoss der Wohnhäuser liegt gegenüber dem Freiraum leicht erhöht, sodass der private Raum sich deutlich abgrenzt. Die Zonierung der Freiräume ist sorgfältig erarbeitet, grosszügige öffentliche, halböffentlich und private Aussenräume sind eindeutig zugeordnet.

    Die Ostfassade der Bauten hat städtischeren Charakter und begleitet die Erschliessungsstrassen, wohingegen die Westfassade den Garten und überdachte Aussenräume zum Thema macht. Durch die unterschiedlichen Wohnungsgrössen und -module werden Vor- und Rücksprünge in der Fassade erzeugt, die im Kontrast zur linearen Gebäudekante stehen.

    Das Projekt ist sehr effizient gestaltet; das Verhältnis Fassadenoberfläche zu Grundfläche und HNF/GF ist jeweils exzellent. Die Konstruktion aus vorfabrizierten Holzelementen ermöglicht energieeffiziente und nachhaltige Bauten mit einem angenehmem Wohnklima und einem lebendigen Ausdruck.

Hotel und Wohnen

Hochhaus Wohnungsbau und Hotel, Berlin, DE
Selektiver Wettbewerb, 02.2012-04.2012

Städtische Entwicklungsstudie Limmatfeld

Studie Mischnutzung, Zürich, CH
Selektiver Wettbewerb, 11.2010-01.2011
  • Das „Limmatfeld“ agiert als Vermittler zwischen verschiedenen Räumen. Einerseits schafft es den Übergang vom Verkehrsraum des Geleisfeldes zum Erholungsraum der Limmat. Andererseits verbindet das „Limmatfeld“ den kleinteiligen historischen Ortskern mit dem dynamischen Entwicklungsgebiet „Silbern-Lerzen-Stierenmatt“.

    Der Wohnturm soll elegant erscheinen und einen minimalen Schattenwurf auf die angrenzenden Gebäude haben. Das Volumen des Wohnturms ist facettiert. Dadurch erscheint er schlanker und wird in seiner vertikalen Ausrichtung gestärkt. Die gewählte Grundform ergibt sich aus der Bezugnahme auf den zulässigen Perimeter, die Ausformung der Blockrandbebauung und die Beschränkung der Grundfläche auf 600m2. Dabei ist die Positionierung des Wohnturms am Knickpunkt der Blockrandbebauung entscheidend. Erst dadurch generiert sich das unregelmäßige Heptagon das den Wohnturm aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedlich erscheinen.

    Alle Wohnungen sind über Eck orientiert, erlauben vielseitige Ausblicke und erhalten direktes Sonnenlicht. Die vertikale Faltung des Hochhausvolumens wird in ihrer Erscheinung unterstützt durch die aufstrebenden Brüstungen die den Kraftverlauf der Tragstruktur zum Ausdruck bringen. Die Brüstungen sind an den aussteifenden Trennwänden befestigt. Die Brüstungsträger reduzieren die Anzahl der Stützen, verringern die Deckenstärke, was größere Raumhöhen ergibt.

    Die Brüstungsbänder sind das strukturierende Element des Projekts. Sie verbinden den Gebäudekomplex zu einer Einheit. Gleichzeitig variieren sie je nach der Funktion des Gebäudes und seiner Exposition in ihrer Höhe.

Wohnungsbau, Port Austerlitz

Hochhaus Wohnungsbau, Strasbourg, FR
Selektiver Wettbewerb, 02.2012-05.2012

Alle Projekte

Campus Rosental

Neubau Universitäres Zentrum Zahnmedizin und Umweltwissenschaften der Universität, Basel
Selektiver Wettbewerb, 11. 2013 - 3. 2014
  • Der Neubau UZB/DUW im Entwicklungsperimeter des Areals Rosental vermittelt zwischen der quartiertypischen Blockrandbebauung und den Solitären des Campus. Beide Bebauungstypologien werden die in unserem Projekt vereint.

    Das Eckgebäude Mattenstrasse-Maulbeerstrasse spielt eine entscheidende Rolle. Es  zeigte sich, dass von einer zukünftigen Integration der Liegenschaft zwingend abgesehen werden muss. Wir schlagen das einfache Andocken unseres Gebäudes an diese Liegenschaft vor. Ein zukünftiges weiteres Gebäude kann dann die quartiertypische Bebauung an der Maulbeerstrasse vollenden.

    Diese städtebauliche Konfiguration provoziert die Konzentration des Wettbewerbsprogrammes in einem kompakten Baukörper der einerseits die Mattenstrasse in ihrem typischen Profil fasst und andererseits den Gateway zum Campus Rosental markiert. Die vorgeschlagene städtebauliche Strategie ist wegen der kompakten Gebäudeform und ihrer geringen, einfachen Abwicklung äusserst ökologisch. Sie ist aber vor allem auch ökonomisch sehr interessant da eine Landreserve für einen vielseitig nutzbaren Erweiterungsbau geschaffen wird.

    Die von den beiden Bebauungstypologien hergeleitete Volumetrie wird durch den differenzierten architektonischen Ausdruck der zwei Gebäudeteile akzentuiert. Die einfache Tragstruktur des Gebäudes ist von der Fassade als durchgehende Grundordnung auf dem Gebäude abgebildet. Dieser Grundraster wird entsprechend der horizontalen Gliederung, den Nutzungsanforderungen und der Gebäudelage weiter unterteilt. Während der Gebäudeteil an der Mattenstrasse ein engeres und variantenreiches Fassadenraster zeigt um sich in seinem Ausdruck der quartiertypischen Bebauung anzugleichen ist der Osttrakt der historischen Industrie-Architektur entsprechend von einem grossteiligen, durchgehenden Fassadenraster gekennzeichnet.

    Die Fassadenstruktur ist mit Keramikelementen verkleidet. Die Keramikelemente sind eine Referenz an den ortstypischen Klinker markieren gleichzeitig den Wandel vom Industrieareal zum Campus für Lehre und Forschung. Die Keramikfassade hat wegen der changierenden Glasur mit ihrer reflektierenden Oberfläche einen lebendigen Charakter und verschafft dem Bau den Status eines öffentlichen Gebäudes. Auch in der Farbgebung soll die Zweiteiligkeit des Gebäudes betont und die Zugehörigkeit der verschiedenen Gebäudeteile zum jeweiligen städtebaulichen Prinzip unterstrichen werden. Wir können uns gut vorstellen, dass die definitive Farbgebung Gegenstand eines Kunst am Bau Projektes wird und so in Zusammenarbeit mit einem Künstler weiter entwickelt wird.

    Die Zweiteilung des Gebäudekomplexes wird im Gebäudeinnern durch eine Passage und ein aufstrebendes Atrium markiert. Die Passage und das Atrium machen das Gebäude auf einen Blick verständlich und erlauben die einfache Orientierung. Spezifisch zugeordnete Begegnungs- und Aufenthaltszonen sind an der Passage und ums Atrium gruppiert. Weiterhin verknüpft die Passage den Hof im Norden mit dem Campus Gateway und dem weiter südlich gelegenen zukünftigen Baumgarten.

Vision Aathal

Städtebauliche Studie, Aathal ZH
Testplanung auf Einladung, 8. 2013 - 2. 2014
  • Der grossräumige Blick auf die Gegend um Uster und Wetzikon lässt eine starke Zäsur zwischen Siedlungsgebieten und Naturräumen erkennen. Auf das Aathal übersetzt kann von einer Reihe von Siedlungskernen in einer linear geprägten Landschaft gesprochen werden. Die Kerne liegen, wie an einer Perlenkette aufgeschnürt, in der Nordwest-Südost gerichteten Talsohle mit dem mäandernden Bach und den dazugehörigen Kanälen.
    Ganz anders präsentiert sich der gültige Zonenplan der Gemeinde Seebgräben. Von den Kosthäusern am Taleingang im Westen bis zur ehemaligen Fabrik Floos am Ortseingang von Wetzikon liegt ein ununterbrochener Teppich von Bauzonen unterschiedlichster Nutzung. Würde dieser Zonenteppich gänzlich bebaut, entstünde eine Art kleines „Mittelland“ im Aathal mit flächigen Bebauungen der Talparzellen entlang der Kantonsstrasse. Einige dieser Zonen weisen grosse Reduktionen der überbaubaren Flächen aufgrund von zwingenden Grenzabständen zu Gewässern, zur Kantonsstrasse, zum Gleisgebiet und zum Waldgebiet auf. Dies schmälert deren Wert als Bauparzellen erheblich. Der kantonale Richtplan sieht zudem aus ökologischen Gründen an mehreren Stellen querende Grünräume als notwendig an, macht damit aber auch einen Widerspruch zwischen den beiden Planungsinstrumenten deutlich. Ebenfalls wichtig erscheint die hohe Erschliessungsgunst im zentralen Entwicklungsgebiet Talwies / SBB-Bahnhof zusammen mit dem Gebiet beim Lager 88. Sie wird im öffentlichen Verkehr durch den Bahnhof Aathal gesichert. Die Kantonsstrasse ist gleichzeitig ein weiterer Garant dieser Erschliessungsgunst und Problemfaktor. Sie könnte aber durch die zukünftige Oberlandautobahn entlastet werden und so zu einer ideal frequentierten Erschliessungsstrasse werden

    Es gilt, die Zäsuren von Freiraum und Gebäuden zu bewahren und die Kontraste zu verschärfen. Die einmalige landschaftliche und infrastrukturelle Situation im Aathal darf nicht durch eine eindimensionale urbane Linearität erstickt werden. Anstelle einer weiteren Aufreihungen von Gebäuden zu einem durchgehenden Siedlungsband werden drei Cluster geformt, die durch querlaufende Landschaftselemente dauerhaft voneinander getrennt werden. Dadurch werden gleichsam Identitäten geschärft und übergangslose Ansammlungen von Bauten verhindert. Die Wahrnehmung des Aathals wird somit durch eine grundlegende Rhythmisierung bestimmt, die das städtebauliche Leitbild für eine langfristige Planung bildet und diese für die Zukunft sichert. Der Rhythmus von Freiräumen und Clustern wird durch eine Auszonung von Bauparzellen zwischen den Clustern erreicht. Deren Baumassentransfer erlaubt die Trennung der Cluster und gleichzeitig die nachhaltige Verdichtung auf den hierfür geeigneten Grundstücken im Talwies und im Gebiet beim Lager 88. Die frei gewordenen Bauparzellen werden mit Landschaftselementen besetzt, die neben ihrer Trennungsfunktion der Cluster gleichzeitig die zwei Talseiten im Landschaftsbild verbinden. Das Aathal kann durch eine Bereicherung in seinen landschaftlichen Grundzügen wie auch in seiner Siedlungsfunktion als Gewerbe- und Wohnort einer qualitätsvollen und attraktiven Zukunft entgegensehen.

    Gezähmte Industrie – kultivierte Wildnis
    Das Wechselspiel dreier Elemente charakterisieren das Aathal:
    > Die Helix des Aabachs und seiner Kanälen war stets Motor der Entwicklung und soll dies bleiben. Wo das Wasser
    früher Maschinen antrieb, steigert es heute die Lebensqualität und damit die Belebung.
    > Der schmale Landschaftsraum mit seinem regelmässigen Wechselspiel aus dicht bewaldeten, steilen Engstellen und sich weitenden Ebenen prägt den Perimeter. Der Wechsel von Verdichtung und Aufweitung, Siedlung und Landschaft soll als räumliches Erbe weiterentwickelt werden. An den Schnittstellen zwischen Enge und Aufweitung liegen stets am Wasser die historischen Fabrikbauten mit ihrer spezifischen Atmosphäre. Ihre funktionale Architektur strahlt Urbanität aus.
    > Die Fabrikbauten sind Keimzellen der Verdichtung und Begegnung und werden in ihrer rauen Gestaltungssprache Anknüpfungspunkt der Landschaftsgestaltung. Wenige gezielte Eingriffe lenken dabei die Entwicklung im Aussenraum und veredeln die Qualität der bestehenden Landschaft zu nutzbaren und wahrnehmbaren Teilräumen.

Sammlungsgebäude Museum Boijmans Van Beuningen

Kunstlager und Ausstellungsgebäude, Rotterdam, NL
Selektiver Wettbewerb, 08.2013-11.2013
  • Das neue Sammlungsgebäude und Kunstdepot des Museums Boijmans van Beuningen ( BvB ) reagiert in seiner Setzung auf die Raumstruktur des Museumsparks von OMA & Yves Brunier. Seine Charakter ist von einer zeitgenössischen Interpretation des niederländischen Archetypen „Pakhuis“ (Lagergebäude) geprägt. Das Gebäude ist von den benachbarten Institutionen auf allen Seiten zurückgesetzt und etabliert sich auf diese Weise als integraler Bestandteil des Parks.

    In seinem architektonischen Ausdruck ist das Gebäude von seiner primären Funktion der Aufbewahrung von Kunstwerken geprägt. Es ist einfach, direkt, unkompliziert und seine wirtschaftliche Form ist vom Charakter der hergebrachten Lagergebäude gezeichnet. Gleichzeitig verweist seine Materialisierung auf die klassischen Backsteingebäude in der unmittelbaren Umgebung und bezieht sich in seiner architektonischen Formensprache direkt auf das Museum BvB. So versucht das neue Depotgebäude die Idee zu vermitteln seit langem schon ein Bestandteil dieser Stadtlandschaft zu sein.

    Das Gebäude ist effizient organisiert und die geschickte Anordnung der Ausstellungs- und Archivräume an den Fassaden schafft die alle Geschosse verbindende Atriumsfigur. Dieses erlaubt Sichtbezüge zwischen Foyer, den Ausstellungsräumen, den Lagerräumen und den Arbeitsplätzen. Konsequenterweise werden die Anlieferung und Verpackungsräume des Gebäudes und das Eingangsfoyer nur durch eine Glaswand getrennt, so dass die Besucher bereits beim Eintritt in das Gebäude Einsicht in die sonst verborgenen interessanten Abläufe eines Depots erlangen.

    Das Projekt für ein Sammlungsgebäude ist in Zusammenarbeit mit Barcode, Rotterdam auf Einladung des Museums Boijmans van Beuningen entstanden.

Papieri Biberist

Städtebauliche Studie, Biberist SO
Studienauftrag im Einladungverfahren, 8. 2013 - 1. 2014

Wohnüberbauung Maiengasse

Offener Wettbewerb, Dezember 2013

Masterplan “Eisweiher”, Oberwil, BL

Studienauftrag, 2013
  • Das Areal Eisweiher liegt keilförmig zwischen den Gemeinden Oberwil und Therwil, zwischen den Läufen der Birsig und des Marbach. Die Gemeinden sehen vor, diese Landreserve um eine bestehende Schulhausanlage herum zu aktivieren.

    Der Freiraum definiert den Städtebau: Das vorgeschlagen, robuste Konzept bildet verschiedene Zonen, die wie Inseln individuell entwickelt werden können (Parkinsel, Eisweiher, Hüslimatt, Langmannwerk). Die Feldstruktur und der das Areal begrenzende Gewässerlauf sollen als identitätsstiftende Elemente auch weiterhin erlebbar sein.

    Um das Areal optimal zu erschliessen und die verschiedenen Verkehrsstränge zu ordnen werden bestehende Strassen und Wege auf konzeptioneller Ebene zu einem Ringweg um den Park und bis zum Gemeindezentrum zusammengefasst. Der durchgehende Weg mit mehrfachen Anknüpfungspunkten entlang der Tramgleise wertet die angenzenden Parzellen (Eisweiher/Mühlematt) auf.

    Parkinsel
    Zwischen den beiden Bachläufen in der Spitze des Areals wird eine grosszügige Parkinsel vorgeschlagen, die südseitig von einem künstlich angelegten länglichen Weiher begrenzt ist. Der Park hat in der vorgeschlagenen Grösse, Lage und Form das Potential, die Identität des gesamten Quartiers zu prägen und schafft einen klaren und nutzbaren Raum in der wachsenden Agglomeration. Ein Jugendhaus ist in einem idyllisch gelegenen Pavillon an der Nordspitze vorgesehen.

    Eisweiher
    Auf dem Eisweiher sind vier längliche Baufelder für sechsgeschossige Wohnbauten (Familien-, Single- und Alterswohnungen) fächerartig zum Park angelegt. In der Dimension der Baufelder lässt sich die Feldstruktur nach wie vor ablesen, sie bildet einen Kontrast zu den Kleinparzellen der angrenzenden Gebiete.

    Mühlematt
    Für das Mühlemattgebiet werden Wohnnutzungen in Aufstockungen der Gewerbebauten vorgeschlagen.

    Langmannwerk
    Im Langmannwerk werden sechs Baufelder ausgeschieden, vier für zweigeschossige Reihenwohnhäuser mit privaten Gärten und zwei an den Rändern für fünfgeschossige Bauten mit Mischnutzung Gewerbe und Wohnen. Auch hier ist die Feldstruktur eine Referenz.

    Der Park sollte in einer erste Realisierungsetappe geschaffen werden. Die übrigen Baufelder können anschliessend parallel entwickelt und bebaut werden.

Wohnhochhaus Steinach, SG

Studienauftrag 12. 2012 - 03.2013

Areal Fleischbachstrasse, Reinach, BL

Studienauftrag, 2013, 3. Preis
  • Die Gemeinde Reinach plant die Entwicklung einer Wohnsiedlung für über 300 Bewohner. Das Projekt stellt ein lineares Siedlungskonzept vor, welches die Vorgaben des Studienauftrags präzise und effizient erfüllt und ausreichend robust ist für die architektonische und prozessuale Entwicklung in der Realisierung. Sechs Häuserzeilen schaffen einen fächerförmigen Freiraum, der sich zwischen Mausackerweg und Fleischbachstrasse aufspannt. Die durchgängige Dreigeschossigkeit bindet die neue Siedlung in den Umgebungsmasstab ein und reduziert die gegenseitige Verschattung. Die durchlässige Anlage der Zeilen verzahnt den Siedlungsfreiraum mit dem öffentlichen Raum der Nachbarschaft und bindet ihn selbstverständlich ins Quartier ein. Lücken in den Hausreihen ermöglichen Querverbindungen innerhalb der Siedlung. Großzügige Wege erschließen die Hausreihen, dienen gleichzeitig aber auch als Spiel- und Begegnungsraum, Wiesen sind für die Kinder zum Spielen angelegt, zentrale Plätze bieten Treffpunkte unter einem schützenden Baumdach.

    Die Zeilenbauten erlauben eine optimale Ost–West Belichtung der durchgesteckten Etagenwohnungen. Die Lage der Erschliessung ermöglicht eine klare Trennung zwischen privaten und gemeinschaftlich genutzten Wohnräumen. Alle Wohnungen verfügen über offen gestaltete Wohnräume mit einer klaren Zonierung. ein natürlich belichtetes Badezimmer und ein Gäste-WC.

    Das Erdgeschoss der Wohnhäuser liegt gegenüber dem Freiraum leicht erhöht, sodass der private Raum sich deutlich abgrenzt. Die Zonierung der Freiräume ist sorgfältig erarbeitet, grosszügige öffentliche, halböffentlich und private Aussenräume sind eindeutig zugeordnet.

    Die Ostfassade der Bauten hat städtischeren Charakter und begleitet die Erschliessungsstrassen, wohingegen die Westfassade den Garten und überdachte Aussenräume zum Thema macht. Durch die unterschiedlichen Wohnungsgrössen und -module werden Vor- und Rücksprünge in der Fassade erzeugt, die im Kontrast zur linearen Gebäudekante stehen.

    Das Projekt ist sehr effizient gestaltet; das Verhältnis Fassadenoberfläche zu Grundfläche und HNF/GF ist jeweils exzellent. Die Konstruktion aus vorfabrizierten Holzelementen ermöglicht energieeffiziente und nachhaltige Bauten mit einem angenehmem Wohnklima und einem lebendigen Ausdruck.

Schöpflin-Areal

Entwicklung eines neuen Quartiers, Brombach, D
Selektiver Wettbewerb, 2 - 4 2014

Museo Maya de América

Museum Building, Guatemala City, GT
Direct Comission, seit 05.2012
  • The new Museo Maya de América is among the most ambitious cultural projects under development in Central America. It is planned to house one of the world’s most significant collections of objects, artefacts, artworks, textiles and knowledge relating to the history and culture of the Mayan Civilisation.

    Located on the northern edge of L’Aurora Park, the new museum building will form the culmination of a cultural axis that includes the Guatemalan Museum of Contemporary Art and the Children’s Museum. This dense cluster of cultural institutions, in tandem with the large open spaces of the adjacent park will become a focal point for tourists and residents alike.

    The design of the new museum draws its inspiration from the language of traditional Mayan temple architecture, without directly replicating it. The building has two principle constituent elements, a fragmented plinth and a large, monolithic box above. It presents a large, abstract form to the surrounding city. With careful planning, the decision to avoid building a road to the south so that the site can be directly integrated with the park greatly compliments our initial desire to set the mass of the museum amongst a dense grove of trees.

    This close interaction with the surrounding context has directly informed the architecture of the ground levels which are organised in as open a manner as possible to link the museum’s entrance, temporary gallery spaces, café’s and sculpture garden within a sculptural landscape of smaller elements that support the galleries contained within the larger form of the box above.

    The museum takes advantage of Guatemala’s temperate climate to provide natural ventilation to the majority of its spaces. Its gallery floors are structured as an alternating pattern of ‘rooms’ and ‘plazas’ which combine to form a rich range of different exhibition spaces over the buildings several levels.

    The heart of the building is the “Cenote” which extends the sculptural language of the plinth down in to the parking and up through the museum box to form the main stair through the building. The Cenote is a large opening that is open to the sky at the centre of the museum. It is formed by a compression of the room elements found in the surrounding floorplans and forms an orientation point within the museum. This open void extends down in to the parking levels below ground, providing an interesting route up into the museum and a special place to display underworld-related artefacts.

    The landscaped roof of the museum is once again given back to the public with a series of different areas including a restaurant and terrace, roof gardens and viewing decks all accessible from the Cenote. The large surface of the roof will also be used to collect rainwater in a manner recalling traditional Maya practices by drawing water through a series of channels into the Cenote, enhancing the museums commitment to the environment through water recycling.

    The Museo Maya de América is developed in collaboration with over,under.

Staatsarchiv Zürich

Erweiterung eines Archivgebäudes, Zürich, CH
Offener Wettbewerb, 05.2013-08.2013
  • Kontext
    Das bestehende Staatsarchiv bildet die Vorhut der dichten Bebauung des Campus der Universität Zürich. Die Betonvolumen des Campus staffeln sich am bewaldeten Westhang des Zürichberges und bilden eines der drei Zentren des Universität.

    Die beiden architektonisch kontrastierenden Baukörper des bestehenden Staatsarchives sind in der Nachbarschaft des Irchel Parks im Grüngürtel zwischen Universität und Winterthurerstrasse mit 25 Jahren Abstand erstellt worden. In nord-westlicher Richtung orientiert, analog zur Ausrichtung des Campus, ist der flache Gebäudekomplex mit der zentrale Promenade, welche vom Campus durch den Park zur Stadt führt, verbunden.

    Die zwei Bauten des Archives spiegeln einander im Maßstab und Volumen. Sie sind jedoch grundlegend verschieden in ihrer Erscheinung. Der Kollonadenrhythmus von Bau 1 steht im Kontrast zur flächenbündigen Aussenhaut und den eingeschnittenen Öffnungen des zweiten Gebäudes.

    Konzept
    Die Klarheit der durch Bau 1 und 2 gegebenen robusten Struktur, inneren Organisation und Volumen beschreiben eine Gebäude-DNA aus der sich das Projekt mit seinem präzis definierten Raumprogramm entwickelte. Statt die Organisationsstruktur für die Erweiterung also neu zu konfigurieren, schlagen wir vor die etablierte interne Logik auch im neuen Gebäude ober- wie unterirdisch fortzuführen.

    Durch die Verstärkung und Wiederholung der gegebenen organisatorischen und räumlichen Struktur sind Verständlichkeit, Effizienz und optimale Funktionalität im gesamten Komplex bei minimalem Eingriff in den Betand verbürgt.
    Die bereits vorhandene zentrale öffentliche Achse welche die ersten beiden Bauabschnitte verbindet wird in den Neubau hinein verlängert um die Publikumsbereiche auf beiden Seiten zu verbinden. Der doppelt hohe Raum der Verlängerung verleiht dr gesamten Erschliessung Grosszügigkeit und bietet den darüberliegen Büroräumen Licht und Sichtbeziehungen.

    Die Aussenhaut des Neubaus ist als fugenlose Extrusion der Fassade von Bau 2 konzipiert, dessen Volumen, innere Organisation repliziert werden. Die Materialisierung der Aussenhaut des Neubaus wurde speziell entwickelt um den andersartigen funktionalen Anforderungen Rechnung zu tragen und eine wahrscheinliche südliche Erweiterung vorzubereiten.
    Eine hochreflektierende, präzis detaillierte, nachhaltige Glasfassade umschliesst den Erweiterungsbau und schafft ein monolithisches, die Umgebung spiegelndes Volumen.
    Die Fortführung der bestehenden inneren Struktur, der dienenden Charakter der Erweiterung werden in der unaufgeregten Aufnahme von gegebenem Masstab und Volumen durch den Neubau zum Ausdruck gebracht.

The Exchange

Bürohochhaus, Vancouver, Ca
Direktauftrag, 10.2012-2017
  • Surrounded by water and framed by mountains, the unique urban cityscape of Vancouver’s downtown is defined by its spectacular natural setting. ‘The Exchange’ is located in the heart of this downtown area. As one of the selected few new high-density office developments in the city’s central business district this new tower will bring valuable diversity, revenue and jobs to the neighbourhood and to the city as a whole.

    The design rationale for the new tower is entirely derived from its surrounding context and environment; in particular the existing Old Stock Exchange building, which is to be preserved and rehabilitated on the site. The refined vertical pilasters of this handsome and elegant building accentuate its height whilst grounding the building within the streetscape of the city. The new tower does not attempt to dominate or compete with the strengths of this prominent original building but rather to successfully work together with it in order to create an overall composition that looks at once to Vancouver’s future without obscuring its past.

    The stratification and stepping of the tower’s form, coupled with the chamfering of its corners also reduces its overall bulk and the impact on its neighbours. By both breaking up the mass of the tower over its entire height and by recessing its bulk from the perimeter of the site above the Old Stock Exchange, the new building allows the existing structure to fully define the streetscape, retaining and confirming its proud position within the city.

    Restricted from creating a strong intervention on the city’s skyline, ‘The Exchange’ instead looks to create a distinctive icon within the space of the city itself. Viewed from the street, its cantilevered form coupled with the elegant pinstripe of its façade mullions creates a unique identity for the tower at the heart of Vancouver’s downtown.

    The Exchange is a collaboration with Vancouver based practice Iredale Group Architecture.

Bird College

Hochschulcampus für weiterführende Bildung, London, UK
Selektiver Wettbewerb, 12.2012-02.2013
  • Das Bird College ist ein renommiertes Ausbildungszentrum für Tanz und Theater Es beabsichtigt seine momentan an mehrerer Orten angesiedelten Sparten auf einem gemeinsamen Campus in Sidcup, London, zusammenzuführen.

    Unser Vorschlag versucht das ambitionierte Raumprogramm der Schule in eine Serie von einfachen, standardisierten „Scheunen“ anzuordnen. Die Reihung der „Scheunen“ entwickelt sich aus der Erweiterung eines bestehenden Schulgebäudes entlang des Grundstückperimeters und umschließt einen zentralen Hof. Die sorgfältige Setzung und Formulierung der Volumen vermittelt maßstäblich zwischen der Umgebungsbebauung und dem dichten Programm des neuen Campus.

    Die der Entwicklung der einzelnen „Scheunen“ zugrunde liegende Logik zielt auf eine einfache Gliederung, ein hohes Maß an Vorfertigung und folglich auf Bau- und Kosteneffiezienz. Im landwirtschaftlichen und industriellen Bereich existierende Konstruktionsmethoden genügen für die Fertigung der einfachen Stahlrahmen und der vorgefertigten Ausfachung. Die simple Form, die einfachen Konstruktionsmethoden und die resultierende bauliche Umsetzung nimmt Bezug auf die für Landschaft und Ort typischen Gebäude und erinnert an die frühere Nutzung von Scheunen auch als Raum für Versammlungen und Tanz.

    Eine Reihe kleinerer informeller Räume verbinden die regelmäßigen Volumen der „Scheunen“. Diese Bereiche sind als Begegnungsräume, Rückzugsorte oder Bereiche zum Aufwärmen ausgelegt.
    In Ihrer einfachen Holzkonstruktion und Nutzungsflexibilität ermöglichen diese Verbindungsräume die phasenweise Realisierung des Campus indem sie die Schnittstellen zwischen den einzelnen Bauphasen modulieren.

    Ein hohes Maß an Flexibilität und der additive Ansatz der vorgeschlagenen Umsetzung gestatten es dem College eine jede Bauetappe in Abhängigkeit von den verfügbaren Mitteln zu optimieren. Unser Vorschlag erlaubt eine Vereinfachung und Straffung der Bauprozesse und somit eine geringstmögliche Störung des College-Lebens auf dem wachsenden Campus.

    In Zusammenarbeit mit Friend and Company Architects

Hotel und Park Heiden

"Sidebütel", 3. Platz, Heiden, CH
Offener Wettbewerb, 10.2012-12.2012
  • Die Gemeinde und der zukünftige Betreiber wollen mit dem Neubau eines 3-Sterne Kongresshotels und der Aufwertung der Naherholungsräume Kurpark und Seeallee zukünftig die Attraktivität des ehemaligen Kurortes und Biedermeier-Städtchen für Bewohner und Gäste steigern. Die Integration des neuen Hotels in die bestehende Kurparklandschaft ist hierbei von besonderer Bedeutung. Auf der engen Dreiecksparzelle westlich des Kurparks und des Kursaales nimmt das neue Hotel eine möglichst kleine Grundfläche in Anspruch. Im Dialog mit seiner Umgebung kann so das Hotel und sein Umschwung in eine ausgewogene Balance gehalten werden. Das hohe Gebäude nutzt die exponierte Lage auf einer Geländeterrasse für den Blick auf den Bodensee und die sanfte Hügel-Landschaft des Appenzeller Vorderlandes. Die Architektur des neuen Gebäudes vermittelt zwischen den Besonderheiten der traditionellen Bauweisen und den spezifischen Anforderungen einer zeitgenössischen Hotelarchitektur. Das äussere Erscheinungsbild wird primär durch eine klare vertikale und horizontale Gliederung geprägt, die sich ähnlich den alten Strickbauten aus der Geschossstapelung und der Verwendung mobiler Fassadenelemente ergibt. Das Hotel bietet den Gästen durch seine einfache innere Organisation und einen hohen Tageslichtanteil eine angenehme Orientierung im Gebäude. Das Erdgeschoss ist als grosszügige Freeflow-Zone angelegt. Hier finden sich die Publikumsnutzungen wie die Rezeption, das Foyer, der Aufenthaltsbereich, eine öffentliche Bar sowie der Frühstücksbereich mit Aussenterrasse. Im Geschoss darüber befinden sich die Seminarräume sowie die multifunktional angelegten Büroflächen für die Verwaltung. Die Zimmer sind auf fünf identische Geschosse mit je 8 Standard- und 2 Superior-Zimmern pro Geschoss verteilt.

Pavillon Place Cosandey EPFL

EPFL Lausanne, CH
Wettbewerb 04.2012 - 05.2012
  • Die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL) will für ihren wachsenden Campus ein klar erkennbares Zugangstor schaffen und gleichzeitig die verschiedenen Fragmente des Campus in Verbindung bringen. Dafür wurde ein Programm mit drei verschiedenen Pavillons mit öffentlich-kulturellen Funktionen auf der zentralen Place Cosandey vorgeschlagen.

    Der Campus der EPFL ist von den Umständen seiner Genese geprägt. Die städtebauliche und architektonische Gestalt bediente sich damals der formalen und technologischen Sprache des Metabolismus. Das dabei entwickelte sogennante „Mecano-System“ verschaffte der EPFL zwar die gewünschte Identität einer Technischen Hochschule aber die wichtigsten Forderungen der Metabolisten, die Gesellschaft, Kontext und Umwelt betrafen, wurden nicht gebührend berücksichtigt.

    Die Analyse der Situation hat uns zum Schluss kommen lassen, dass sich die Place Cosanday auch mit einer geschickten „Möblierung“ durch drei Pavillons nicht räumlich definieren lässt. Es bedarf vielmehr einer Struktur die vorerst die verschiedenen städtebaulichen Ebenen klar erkennbar werden lässt und dann erfolgreich zwischen diesen vermittelt.

    Das vorgeschlagene Projekt ist gleichzeitig Infrastruktur und Superstruktur und entwickelt so die Dialektik welche zur Klärung der Topographie und Morphologie führt. Als Infrastruktur verbindet das Projekt die erhöhte Ebene der Esplanade mit dem gewachsenen Terrain des Place Cosanday. Als Superstruktur schafft das Projekt den Raum der zur spezifischen Ausbildung der drei Pavillons benötigt wird.

    Auf der Ebene der Place Cosanday befinden sich unter dem Südflügel das Montreux Jazz Lab und unter dem Nordflügel der Pavillon Culturel et Artistique. Diese beiden Pavillons schaffen einen zentralen Raum der von der erweiterten Esplanade überdeckt ist und so zum südlichen Zugangstor des Campus wird. Hier durchstösst der “Welkom”-Pavillon am Kulminationspunkt die Esplanade und schafft ein kegelförmiges Zentrum.

    Das Projekt versucht die vielfältigen Bedeutungen des Wortes Pavillon zu reflektieren. Pavillon bezeichnet ja sowohl leichte, offene, temporär genutzte Strukturen als auch Ausstellungsgebäude in einem Ausstellungsgelände. Unser Projekt kann als Ganzes, als Gelände, oder eben in seinen Teilen, als Ansammlung von Pavillons, verstanden werden. Kongenial verbindet es das Learning Center, das als eine zeitgenössische, organisch geformte Variante des Metabolismus bezeichnet werden muss, mit der ursprünglichen Architektur des Campus, dem „Mecano – System“, und schafft das gewünschte südliche Tor zum Campus.

Galerie Xavier Hufkens

Kunstgalerie, Brüssel, BE
Direktauftrag, 03.2012-04.2013
  • Xavier Hufkens hegte seit längerem den Wunsch eine zweite Galerie in Nachbarschaft zu seinen bestehenden Ausstellungsräume an der Rue Saint-Georges 6-8 zu eröffnen. Schliesslich fand er an der selben Strasse Räumlichkeiten im Gebäudekomplex “Galerie Rivoli Arcades”. Dieses Gebäude aus dem Jahr 1978 besetzt eine ganzen Block in dem sonst von kleinteiligen Blockrandbebauungen geprägten Quartier. Entsprechend hat der Architekt Vic Demeester die Anlage in einen dreigeschossigen Sockel mit Geschäfts- und Büroräumlichkeiten und einem davon zurückversetzten Wohnturm mit zusätzlichen 8 Geschossen gegliedert. Das eigentlich auffällige am Gebäude sind die extravaganten und expressiv gestalteten, aus vorfabrizierten Betonelementen gefertigten Arkaden die den Gebäudesockel umhüllen.

    An der Gebäudeecke Rue Saint Georges und Rue Praetere konnte Xavier Hufkens die Räume einer Pizzeria und darüber liegend die Räumlichkeiten eines Boxclubs erwerben. Die Flächen der beiden Geschosse waren nicht verbunden und sind im Grundriss unterschiedlich ausgeformt. Nicht zuletzt wegen der geringen Raumhöhen war die ursprüngliche Absicht von Hester van Royen, die das Projekt zusammen mit Xavier Hufkens initiiert hat, die Räume möglichst roh zu belassen und einer minimalen Renovation zu unterziehen. Diese Idee war wohl auch von der regelmässigen Betonstruktur der Arkaden motiviert.

    Erste Untersuchungen zeigten aber, dass die innere Struktur des Gebäudes ohne Raster und Ordnung konzipiert wurde. Deshalb haben wir entgegen der ursprünglichen Absicht vorgeschlagen die Struktur des Gebäudes im Inneren der Galerie vollständig auszublenden und ein Haus im Haus zu konzipieren. Dieses tritt nur bei der Türe und den Fenstern in Beziehung zum Bestand. So verblendet die Architektur der neuen Galerieräume von innen gleich wie die Betonarkaden von aussen die Banalität der eigentlichen Gebäudestruktur und bringt diese zum Verschwinden. Bei den Ausblicken durch die Fenster vereinen sich die Bögen der Betonarkaden bildhaft mit der ordinären Stahl-Glasfassade des Gebäudes und der Architektur der Galerieräume. Trotz des Raumverlustes bedingt durch das Haus im Haus Konzept liess sich eine grössere räumliche Grosszügigkeit und Kontinuität schaffen als dies das rohe Belassen der bestehenden Gebäudestruktur erlaubt hätte.

    Fotorechte: Allard Bovenberg, Amsterdam
    Mit Genehmigung : des Künstlers und Xavier Hufkens, Brüssel

Erneuerung Klinikum 2

Universitätsspital Basel, CH Selektiver Wettbewerb, 05.2012-08.2012

Wohnungsbau Juraweg

Privatresidenzen, Dornach, CH
Direktauftrag, 02.2012-03.2012, Vorprojekt

Hotel und Wohnen

Hochhaus Wohnungsbau und Hotel, Berlin, DE
Selektiver Wettbewerb, 02.2012-04.2012

Wohnungsbau Gellertstrasse

Privatresidenzen, Basel, CH
Selektiver Wettbewerb, 04.2011-08.2011
  • Das Grundstück liegt inmitten dieses Parks, angrenzend an das Gellertgut und wird geprägt durch den für das Gellertquartier charakteristischen alten Baumbestand.
    Durch die zentrale Lage des Gebietes wird der Nutzungsdruck immer grösser. Eine Verdichtung der Bebauungsstruktur und die dafür notwendigen infrastrukturellen Massnahmen müssen deshalb im Kontext des Landschaftsparkes Gellertgut und dessen alten Baumbestandes betrachtet werden. Die Entwurfsstrategie ist, den Baumbestand zu bewahren, die bestehenden baugesetzlichen Rahmenbedingungen vollständig einzuhalten und die Ausnutzung zu maximieren. Dieser konzeptionelle Ansatz generiert eine spezifische Aussenform, die sich an den Baumbestand anschmiegt.

    Alle Wohnungen sind dreiseitig orientiert und verfügen über einen grosszügigen Wohn-/ Essbereich mit Zugang zu den grossenTerrassen und Gartensitzplätzen.
    Der Wohn- und Essbereich, die Zimmer, sowie die Bäder sind um einen zentralen Erschliessungskern angeordnet und sind somit immer in Richtung der Bäume orientiert.
    Der Name Wollenhof impliziert gemeinschaftliches Wohnen. Durch die Anordnung der einzelnen Wohnungen und die umgebenden Bäume wird aber gleichzeitig eine starke Privatheit und Rückzugsmöglichkeit geschaffen. Der Wohnungsspiegel generiert zwei Baukörper; in einem befinden sich zwei grosszügige Maisonettewohnungen, im anderen befinden sich geräumige Geschosswohnungen.

    Die spezifische Aussenform ist ein Abbild des Baumbestandes. Der Baumbestand soll sich auch in der Fassade wiederspiegeln.

Umbau Kaufhaus

Studie Modeboutique, Zürich, CH
Direktauftrag, 05.2011-10.2011

Transitlager

Umnutzung Transitlager, Münchenstein, CH
Selektiver Wettbewerb, 05.2011-07.2011
  • Das Transitlager ist Architektur und Ort zugleich. Das Spezifische des Ortes, die der Logistik unterworfene Bebauungsstruktur und die entsprechende Orientierung, Typologie, Größe und Funktion der Gebäude, ist dem Transitlager immanent. Im Umkehrschluss schafft das Transitlager den Ort.

    Durch den außerordentlich großen Vorplatz und die Lage an der Peripherie des Dreispitz Areals nimmt das Transitlager eine Sonderstellung ein. Diese Sonderstellung findet ihre Entsprechung in der Volumetrie des Gebäudes die durch die auffällige Verjüngung der Gebäudeenden geprägt ist. Dieser unerwartete kontextuelle Bezug führt in der Konzeption des Transitlagers zu einem Zusammenspiel von Serienfertigung und Individualisierung.

    Das Zusammenspiel von Serienfertigung und Individualisierung bildet auch die Grundlage für das Konzept unseres Projekts. In der Erstellung seriell vorfabriziert, soll das Gebäude in seiner Nutzung Spielraum lassen für eine vielseitige, individuelle Belegung. Es soll ein Gebäude entstehen, das eine gemeinschaftliche, ja populäre Atmosphäre evoziert und gleichzeitig Raum schafft für individuelle Bedürfnisse und Privatsphäre.

    Das bestehende Gebäude wird soweit entblößt bis es als nun tragfähiges Regal eine flexible Nutzung zulässt und gleichzeitig die den Normen entsprechende Erschließung garantiert. Es werden lediglich eine zusätzliche Liftanlage für größeren Komfort und eine Kaskadentreppe für die Verbindung der erhobenen Straßen hinzugefügt.

    Das neue Nutzvolumen, durchgängig in Metallleichtbau erstellt, wird asymmetrisch gegen Süden verschoben in das Regal ein- und aufgesetzt. Dadurch entstehen zum Freilager-Platz hin Erschliessungsstrassen die einen großzügigen und effizienten Zugang ermöglichen. Gleichzeitig schafft eine Vorzone Raum für individuelle Nutzungen und den kontrollierten Übergang von gemeinschaftlichen zu privaten Bereichen. Diese gedeckten „Strassenräume“ sind in ihren Abmessungen identisch mit den Trottoirs und den Vorgärten der beliebten Quartierstrassen des Gundeldinger Quartiers.

    Ins Dachgeschoss des aufgesetzten Gebäudevolumens wird ein offener Strassenraum eingeschnitten. Auch hier schaffen “Vorgärten” den Bezug aber auch die Abgrenzung der Wohnungen vom gemeinschaftlichen Raum. Der Zugang zu dieser inneren Straße erfolgt über die Verlängerung der bestehenden Treppenhäuser und Liftanlagen. Diese vertikalen Elemente sind plastisch überhöht, ihre Dächer werden zu Aussichtsplattformen und sie unterteilen das Nutzvolumen gegen den Freilager-Platz hin in drei Gebäudeteile. Im Zusammenspiel mit der Rampe zur Erschließung des Sockelgeschosses, der Kaskadentreppe und den erhöhten Straßen markieren die Liftschächte und Treppentürme den Eingang zum Gebäude und geben ihm seine bezeichnende Plastizität.

Zolli Restaurant

Restaurant und Umbau, Basel, CH
Wettbewerb auf Einladung, 07-2011-10.2011
  • Der Zoo nimmt die Besucher auf große Reise mit. Ein spielerischer Ansatz, in welchem die verschiedenen Besuchergruppen ein ihnen entsprechendes Angebot finden, trägt zum Gesamterlebnis „Zolli“ bei.

    Bereits am Hauptweg lädt das vorgelagerte Deck mit seiner weit geschwungen Rampe die Besucher auf eine Entdeckungsreise ein. Das Deck reicht weit in den Zolli hinein und fügt sich dabei in den großenteils erhaltenen Baumbestand ein. Die buschige Vegetation des Zolli zieht sich in Inseln unter das Deck und so verweben sich Tierpark und Architektur.

    Im Obergeschoss entsteht ein großzügiger und als Gebäudekrone inszenierter Eventbereich. Die bestehenden, massiven Wände des jetzigen Restaurants werden abgetragen und durch eine raumhohe Fensterglasfront ersetzt.

    Der Rückbau des Verbindungsbaus entlang der Bachlettenstrasse verwandelt die jetzige Rückseite des Gebäudes in einen traditionell inspirierten Hof des Eventbereichs.
    Der Saal profitiert von einer allseitigen Orientierung und ist selber wiederum als belebter, attraktiver Raum auch von der Stadtseite wahrnehmbar. Im Bedarfsfall kann er auf den Hof ausgedehnt werden.

    Wie im jetzigen Programm vorgesehen ist eine Erschliessung des Event-Bereichs über den Haupteingang geplant. Der neue Cour d’honneur erlaubt aber zusätzlich auch einen Aus- und Eingang außerhalb der Zolli-Öffnungszeiten oder bei schlechtem Wetter. Langfristig kann so eine attraktive und komfortable Erschließung mit hoher Nutzungsflexibilität angeboten werden.

Museum für bildende Künste (MCBA)

Museumsgebäude, Lausanne, CH
Selektiver Wettbewerb, 11.2010-03.2011
  • Das Museumsprojekt ist der Katalysator für die Öffnung dieser für Lausanne so außerordentlichen topographischen Situation, als eine Reihe von Terrasses Culturelles. Von einem bewaldeten Vorplatz der Terrasse Boisée, über die restaurierte Remisenhalle zu den weitläufigen Dachterrassen im Westen. Das Spannungsfeld zwischen hoher urbaner Dichte und landschaftlichem Kontext prägt diesen Ort.

    Ein Besuch beginnt mit der Terrasse Boisée; ein Zufluchtsort von unerwarteter Atmosphäre zwischen Gleisfeld und dynamischem Bahnhofplatz. In der Halle aux Locomotives sind alle öffentlichen Funktionen des Museums in der ursprünglichen Struktur der Remisenhalle diskret untergebracht.

    Alle Ausstellungsräume befinden sich westlich anschließend auf Erdgeschossniveau. Die Wechsel- und die Dauerausstellung sind als Rundgänge konzipiert, die beide zum Ausgangspunkt zurück führen.

    Die Rundgänge sind rhythmisiert durch die Anordnung von Innenhöfen. Diese dienen der natürlichen Beleuchtung, erleichtern die Orientierung und schaffen Aussenbezüge. Die Geometrie der Ausstellungsräume mit ihrer exakten Nord-Südausrichtung wird hier ablesbar.

    Besucher die von der Terrasse Boisée die seitliche Rampe hochgehen, treffen hinter dem Gebäude beim Mittelschiff der Remisenhalle auf den Haupteingang. Und gelangen von hier weiter zu den Terrasses Alpines, mit weitem Ausblick auf die Alpen jenseits der vorgelagerten Gleislandschaft.

    Der Dachgarten erstreckt sich weiter westlich über den Ausstellungsbereich hinaus bis zum Museumsturm der den Abschluss des Gebäudekomplexes bildet.
    Terrasses Culturelles is a proposal for a competition to create a new cultural centre in the heart of Lausanne. The project consists of a new home for the Musée des Beaux-Arts (MCBA) and a masterplan for the future addition of other cultural institutions to the site.

Städtische Entwicklungsstudie Limmatfeld

Studie Mischnutzung, Zürich, CH
Selektiver Wettbewerb, 11.2010-01.2011
  • Das „Limmatfeld“ agiert als Vermittler zwischen verschiedenen Räumen. Einerseits schafft es den Übergang vom Verkehrsraum des Geleisfeldes zum Erholungsraum der Limmat. Andererseits verbindet das „Limmatfeld“ den kleinteiligen historischen Ortskern mit dem dynamischen Entwicklungsgebiet „Silbern-Lerzen-Stierenmatt“.

    Der Wohnturm soll elegant erscheinen und einen minimalen Schattenwurf auf die angrenzenden Gebäude haben. Das Volumen des Wohnturms ist facettiert. Dadurch erscheint er schlanker und wird in seiner vertikalen Ausrichtung gestärkt. Die gewählte Grundform ergibt sich aus der Bezugnahme auf den zulässigen Perimeter, die Ausformung der Blockrandbebauung und die Beschränkung der Grundfläche auf 600m2. Dabei ist die Positionierung des Wohnturms am Knickpunkt der Blockrandbebauung entscheidend. Erst dadurch generiert sich das unregelmäßige Heptagon das den Wohnturm aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedlich erscheinen.

    Alle Wohnungen sind über Eck orientiert, erlauben vielseitige Ausblicke und erhalten direktes Sonnenlicht. Die vertikale Faltung des Hochhausvolumens wird in ihrer Erscheinung unterstützt durch die aufstrebenden Brüstungen die den Kraftverlauf der Tragstruktur zum Ausdruck bringen. Die Brüstungen sind an den aussteifenden Trennwänden befestigt. Die Brüstungsträger reduzieren die Anzahl der Stützen, verringern die Deckenstärke, was größere Raumhöhen ergibt.

    Die Brüstungsbänder sind das strukturierende Element des Projekts. Sie verbinden den Gebäudekomplex zu einer Einheit. Gleichzeitig variieren sie je nach der Funktion des Gebäudes und seiner Exposition in ihrer Höhe.

Petalida, Privathaus

Antiparos, Griechenland
2010-2012

Bürohaus, Pro Specie Rara

Bürobau, Münchenstein, CH
Direktauftrag, 11.2010-02.2011

Wohnungsbau, Port Austerlitz

Hochhaus Wohnungsbau, Strasbourg, FR
Selektiver Wettbewerb, 02.2012-05.2012

Katoikia, Privathaus

Antiparos, Griechenland
2010-2011

Drei Wohnhäuser am Steinbühlweg

Wohnüberbauung, Allschwil, CH
Direktauftrag, 2010-2014
  • Das ebene Grundstück liegt inmitten eines gut durchgrünten, heterogenen Wohnquartiers in Allschwil, es finden sich hier neben Ein- und Mehrfamilienhäusern Industrie- und Gewerbebauten. Die drei Wohnhäuser am Steinbühlweg fügen sich in die Körnung der Umgebung ein, nutzen die zugelassene Nutzfläche maximal aus, schaffen gleichzeitig grösstmögliche Grünflächen und verdichten so das Baugefüge in einem vorstädtischen Quartier.

    Die gleichartigen Einzelbaukörper geben der Anlage eine eigene Identität und der gemeinsame Eingangsbereich mit adressbildender Wirkung verankert sie im Quartier. Zwei der drei Baukörper stehen direkt entlang des Steinbühlwegs, mit unterschiedlicher Ausrichtung. Der dritte Baukörper wird so im hinteren Teil der Parzelle platziert dass er auch vom Steinbühlweg aus wahrgenommen werden kann und am Strassenraum partizipiert.

    Der die Gebäude umfassende Grünraum kommt der ganzen Wohnanlage zugute und ein Sockel schafft dabei die nötige Privatheit für die Wohnungen im ersten Wohngeschoss. Pro Etage werden zwei Wohnungen mit je dreiseitigem Bezug zu Umgebung und Himmelsrichtung angeboten. Dabei sind Wohnbereiche und Loggien nach Süden und Südwest orientiert und werden über raumhohe Verglasung und durchgehende Brüstungsfenster belichtet.
    Dank der effizienten inneren Erschliessung die den grosszügigen Zuschnitt der gut möblierbaren Wohnräume ermöglicht und der Raumhöhe von 2m60 ensteht auf kompakter Grundfläche eine sehr hohe Wohnqualität.

    Ein Schaltzimmer zwischen den Wohnungen auf der Nord und Ostseite der Bebauung ermöglicht es flexibel auf die Marktsituation zu reagieren ohne die Wohnqualität der einzelnen Wohnungen zu beeinträchtigen.

Atelierhaus

Atelierräume und Erweiterung eines bestehenden Wohnhauses, Binningen BL
Direktauftrag, 4. 2010 - 4.2012, fertiggestellt 4. 2012
  • Ein steil abfallender Garten und zwei an dessen oberer Grenze platzierte Häuser, ein Wohn- und ein Gartenhaus, bildeten die Ausgangslage für das Projekt. Es galt zu prüfen ob das Gartenhaus in ein Atelierhaus umgebaut und zur Erweiterung des Wohnhauses mit diesem verbunden werden könnte. Schnell zeigte sich, dass die kleinteilige Raumeinteilung des Gartenhauses die für das Atelierhaus gewünschte räumliche Großzügigkeit nicht zulassen würde.

    So wurde entschieden, dass das bestehende Gartenhaus einem Neubau weichen sollte.
    Dieser Neubau sollte sich im Maßstab und im architektonischen Ausdruck der umgebenden, kleinmaßstäblichen Einfamilienhaus-Bebauung und der Feingliedrigkeit des Wohnhauses anpassen.

    Die Herausforderung bestand nun darin die Typologie des Einfamilienhauses mit Giebeldach neu zu interpretieren um die geforderte räumliche Großzügigkeit zu ermöglichen. Auch sollte sich das Atelierhaus weiterhin auf den Garten beziehen und sich selbstverständlich in diesen einfügen.

    Das Giebeldach des Atelierhauses überspannt im Zugangsgeschoss mit einer geknickten Betonplatte einen einzigen Atelierraum. In diesen sind die notwendigen Nebennutzungen möbelartig eingefügt.

    Im Gartengeschoss befindet sich ein weiterer Atelierraum der ebenfalls die gesamte Breite des Gartenhauses durchmisst und sich soweit in die Tiefe des Hangs ausdehnt wie die natürliche Belichtung zulässt. Dahinter, im Hang, befinden sich Nebenräume.

    Der eingeschossige Verbindungsbau zum Wohnhaus schafft eine gemeinschaftliche Zugangsterrasse zum Wohn- und Atelierhauses. Aus dem Garten betrachtet bildet der Verbindungsbau einen Sockel der sich als Teil des Wohnhauses zu erkennen gibt. Er ist mit der gleichen Holzschalung wie das Wohnhaus eingekleidet und bezieht sich auch in seiner Farbigkeit auf dieses.

    Die verputzte Außen-Isolation des Atelierhauses ist Intarsien gleich in die Betonstruktur eingelassen. Ihre wechselnde Farbigkeit erklärt sich aus den unterschiedlichen Bezugnahmen zur umgebenden Architektur und zeigt sie als „weiche Auffüllungen“ in der Fassadenstruktur.

    Die Fassadenstruktur ihrerseits bildet das Tragwerk des Atelierhauses ab und ist zusätzlich unterteilt durch die massiven Eichenrahmen der Fenster. Gegen Westen, zum Tal hin, und beim Eingang von der Zugangsterrasse vermessen die Panoramafenster die volle Dimension des Tragwerks. Zum Hang hin ist ein Giebelfenster in die Straßen-Fassade eingelassen. Es lenkt den Blick nach oben und schafft die gewünschte Abgrenzung zum Strassenraum.

“My shirt on your chair” Claudio Moser

Ausstellung im Kunstmuseum Thun, CH
Direktauftrag, 2009

Privathaus

Basel, CH
Direktauftrag, 1995 - 1996
  • Das Grundstück, ein nach Westen leicht abfallendes Gelände, öffnet sich in diese Richtung zur Erschliessungstrasse. Die übrigen Grenzen des Grundstücks sind von der Bepflanzung der benachbarten Grundstücke überwuchert.

    Unbebaut bildete das Grundstück einen Raum, einen Einschnitt in die Siedlungsstruktur. Die eigentümliche Dynamik in die Tiefe ist durch eine Reihe Obstbäume und die Proportionen des Grundstückes akzentuiert. Die alten Bäume erinnern an die hier früher vorherrschende Landwirtschaft. Der Ort übt dadurch eine starke Faszination aus. So stand am Anfang der Überlegungen die Entscheidung, den Charakter des fast vergessenen Ortes zu erhalten und das Haus als Solitär in der Landschaft zu begreifen. Das Grundstück ist in seinen Dimensionen erfahrbar geblieben, die Freiflächen sind konsequent nicht in Hausgärten umgestaltet, sondern landschaftlich interpretiert worden.

    Das homogen umhüllte Volumen der Wohngeschosse liegt versetzt auf dem das Terrain ausgleichenden Kellergeschosses aus Sichtbeton und erstreckt sich in die Tiefe des Hanges. Die Anordnung der zwei im Längsschnitt über Kreuz organisierten Wohnungen ist äusserlich nicht ablesbar. So macht das Haus den Eindruck, es gäbe nur einen Nutzer. Die komplexe Organisationsform der überkreuzten Stapelung der gleichgrossen Wohnungen ermöglicht beiden Einheiten den Vorzug der verschiedenen Orientierungen sowie die direkte Beziehung des Erdgeschosses zum Aussenraum. Beide Nutzer geniessen im zur Strasse orientierten Wohnbereich die grossartige Panoramaaussicht ins Rheintal und in die Vogesen, im Schlafbereich die Ruhe der rückwärtigen Gärten.

Kontakt

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Forschung & Lehre

EPFL laboratory Basel

Seit 2011 führt die EPFL ein Labor für Städtebau in Basel. Im Laba (Laboratoire Bâle) arbeiten Studierende sowie Forscherinnen und Forscher an der Stadt der Zukunft. Zusammen mit dem von der ETH Zürich geleiteten Studio Basel entstand in der Stadt am Rhein ein echtes Kompetenzzentrum für Architektur und Städtebau.

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link

Am 18. August 2011 weihte Harry Gugger im Basler Ackermannshof ein Labor für Forschung und Lehre im Bereich Städtebau ein. Das Laba (Laboratoire Bâle) beherbergt Forscher, Doktoranden und Studierende aus Lausanne. Gleichzeitig wurde eine Plattform für die Zusammenarbeit mit dem Studio Basel eingerichtet. In dieser Aussenstelle der ETH Zürich wirken u.a. die Architekten Jacques Herzog, Pierre de Meuron, Roger Diener und Marcel Meili.

Verstädterung: ein weltweites und schweizerisches Problem

Die Verstädterung ist ein höchst aktuelles Problem. Dabei denken wir an die Wolkenkratzer der amerikanischen Ostküste oder die Riesenstädte Asiens. Eigentlich müssen wir gar nicht so weit in die Ferne blicken, meint Harry Gugger. Die Schweiz als eines der dichtest besiedelten Länder der Welt ist ein hervorragendes Labor unter freiem Himmel. «Jeden Tag wird ein grosses Stück unseres Bodens der städtischen Entwicklung geopfert. Viele noch vor 20 Jahren als ländlich geltende Gebiete entsprechen nicht mehr wirklich dieser Definition.
Deshalb ist nun die Zeit gekommen, sich zu fragen, was für eine Urbanisierung wir uns wünschen», erklärt der Architekt. «Die Unterschiede zwischen Stadt und Land verschwinden nach und nach. Ich persönlich finde das äusserst bedenkenswert und schade.»
Basel bietet einen idealen Rahmen, um die Stadt der Zukunft zu entwerfen. Das Laba beherbergt im Rahmen der Master-Ausbildung an jeweils zwei Tagen pro Woche rund 30 Studierende aus Lausanne sowie drei Doktoranden. Sie werden von drei Lehrpersonen betreut.

Basel als Treffpunkt der beiden technischen Hochschulen

Dieses EPFL-Labor wird im Ackermannshof, einem architektonischen Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert mitten im Studentenviertel, eingerichtet. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Universität Basel, die Fachhochschule Nordwestschweiz und das Studio Basel als Aussenstelle der ETH Zürich, das sich mit Städtebau- und Architekturforschung befasst.
Zusammen mit dem Studio Basel, wo auch der Pritzker-Preisträger Jacques Herzog tätig ist, wird eine Zusammenarbeitsplattform namens Cerberus gebildet. «Durch die Zusammenführung von Studio Basel und Laboratoire Bâle werden wir eine kritische Masse von Forschern und Studierenden erreichen», meint der Architekt. «Und Basel ist schliesslich zweifellos die Schweizer Hauptstadt der Architektur und des Städtebaus. In einem solchen Umfeld werden wir für Überraschungen sorgen.»